Baden zeigt seine imperiale Seite. Zwei Tage dreht sich in Stadt alles um die Kaiserzeit. Traditionsverbände stellen sich vor.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 22. Juni 2019 (03:43)
Andreas Fussi
Bernhard Ceidl, Florian Trahbüchler, Andreas Rotter, Erna Koprax und Gemeinderat Ernst Schebesta, der dem Tourismusverein seitens der Stadt für die Organisation dankt: „Es ist gigantisch, was ihr da auf die Beine stellt!“

Das vom ehrenamtlich tätigen Tourismusverein 2013, anlässlich 200 Jahre Kaiserhaus Baden, ins Leben gerufen Imperiale Fest findet am 22. und 23. Juni bereits das 7. Mal statt. Die Eröffnung ist am Samstag um 14 Uhr am Hauptplatz, an der Traditionsverbände aus dem In- und Ausland teilnehmen.

Die Koordination der Traditionsverbände übernimmt wieder Brigadier i.R. Andreas Rotter, Mitglied des k.u.k. Traditions-Dragonerregiments No 7 „Herzog von Lothringen und Bar“. Auch heuer werden die Uniformierten am Hauptplatz, im Rahmen der Eröffnung, vorgestellt.

Das Fest passt zu Baden – man muss keine Kulisse aufbauen, weil alles schon da ist.“ Erna Koprax.

Höhepunkt am Sonntag ist der Auftritt des Teams des Lipizzaner Gestüts in festlicher barocker Aufmachung. Die Reiterinnen werden Elemente der Reitkunst wie Piaffe und Passage sowie der Spanische Schritt zeigen.

Das Weingut Philipp Breyer bietet an diesem Wochenende im Kurpark Badener Qualitätsweine und Schmankerln. Die Badener Restaurants und Kaffeehäuser verwöhnen mit Gerichten und Mehlspeisen aus der Kaiserzeit. „Das Fest passt zu Baden – man muss keine Kulisse aufbauen, weil alles schon da ist“, schwärmt Koprax vom passenden Ambiente.

„Wir wollen Baden mit dieser Veranstaltung auch wertschätzen“, ergänzt sie und betont, dass alle Mitwirkenden ehrenamtlich tätig sind. Bis auf die Stadtführungen sind alle Veranstaltungen kostenlos. Finanziert wird das Fest durch Sponsoren wie Sparkasse und Raiffeisenbank.