Biber auf Südautobahn von Feuerwehr eingefangen. ​​​​​​​Zu einer außergewöhnlichen Tierrettung wurde die Freiwillige Feuerwehr Traiskirchen-Stadt im Bezirk Baden am Wochenende alarmiert!

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 05. April 2020 (18:22)

Über den Feuerwehrnotruf 122 war der Bezirkszentrale der Florianis zuvor von Fahrzeuglenkern ein Biber direkt in der Auffahrtsrampe der A2 bei Traiskirchen (Richtungsfahrbahn Wien) gemeldet worden - was sich anfänglich wie ein Scherz anhörte, entsprach jedoch der Wirklichkeit.

Beim Eintreffen der Traiskirchner Feuerwehreinsatzkräfte flüchtete der Biber zunächst einmal ins angrenzende Gestrüpp - wie das Tier überhaupt dort hingelangt war, war den Florianis ein Rätzel. "Denn im nahen Umfeld befindet sich eigentlich kein Gewässer und der natürliche Lebensraum für so ein Wildtier ist über einen Kilometer von der Örtlichkeit entfernt", so die Feuerwehr in einer Aussendung am Sonntagabend.

Da sich so ein Nagetier gar nicht so einfach einfangen lässt, mussten die Einsatzkräfte also zuerst einmal einen Plan schmieden. Man entschied schließlich den Bereich um den Biber mittels Holztafeln, Holzbrettern und Zuhilfenahme von zwei Steckleiterteile sowie weiterem Sicherungsmaterial, einzugrenzen.

Erst nach einiger „Überzeugungskraft" gelang es den Feuerwehrleuten den stattlichen „Mister Biber", der sich zwischenzeitlich im Gestrüpp gemütlich gemacht hatte, in eine Transportkiste zu verfrachten. Anschließend wurde er im Augebiet Traiskirchen, direkt neben dem Schwechat-Fluss, wieder in seinen natürlichen Lebensraum unverletzt freigelassen.

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