Erster Mai virtuell im Netz begangen. Diskussion über Gerechtigkeit & Solidarität in illustrer Runde in alter Schlosserei in Traiskirchen.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 04. Mai 2021 (10:56)
Sich Gedanken über die Zukunft der Arbeit zu machen geht auch online: Alois Reisenbichler, Julia Herr, Birgit Denk und Andi Babler bei der Diskussion.
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SPÖ-Parteivorsitzende Karin Blum hatte mit der SPÖ-Stadtparteiorganisation ganze Arbeit geleistet: In nur drei Wochen wurde eine Diskussionsrunde aufgestellt, die die Anliegen der SPÖ an deren Wurzeln vertritt: Nationalratsabgeordnete Julia Herr, Alois Reisenbichler von ‚selbstbestimmtes Österreich’ und Michael Niavarani – der Kabarettist war zugeschaltet und nicht live in der alten Schlosserei im Museum in Möllersdorf anwesend – diskutierten mit Bürgermeister Andreas Babler, SPÖ, unter der Ägide von Birgit Denk im Facebook-Livestream über Verteilungsgerechtigkeit, tatsächliche Solidarität mit den Mitmenschen abseits von allen Schlagworten und dem Klimawandel, in der Diskussion als Klimakrise bezeichnet. „Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise“, brachte es Julia Herr auf den Punkt.

Michael Niavarani gab zu bedenken: „Ohne Verzicht werden wir die Klimakrise nicht bewältigen. Aber Verzicht kann für jeden Einzelnen zu mehr Lebensqualität in Form von Entschleunigung führen.“ Er selbst fliegt jetzt nicht mehr nach London, sondern fährt mit dem Zug. Hier hat er Zeit, um „ein gutes Buch zu lesen“. Das Gespräch ist auf der Facebook-Seite von Andreas Babler nachzuerleben.