Sanierung beschlossen: B17 wird sicherer. Eine Million Euro investiert das Land in die Generalüberholung der Bundesstraße 17. Arbeiten dauern 7 Wochen.

Von Red. Baden. Erstellt am 15. Juli 2020 (04:24)
Franz Gartner (Vizebürgermeister von Traiskirchen), Klaus Längauer (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Wr. Neustadt), Landesrat Ludwig Schleritzko, Manfred Judt (Straßenmeisterei Baden), Josef Decker (NÖ Straßenbaudirektor).
NÖ Straßendienst

Die Bundesstraße 17 zwischen Guntramsdorf und Traiskirchen entspricht ab der Gemeindegrenze von Traiskirchen bis zur Kreuzung mit der Badener Bahn in Traiskirchen aufgrund ihres Alters und der vorhandenen Fahrbahnschäden (Ausmagerungen, Risse, Setzungen) nicht mehr den heutigen modernen Verkehrserfordernissen. Aus diesen Gründen hat sich der NÖ Straßendienst entschlossen, die Fahrbahn von km 16,287 bis km 18,258 zu sanieren.

Die Fahrbahn wird auf einer Länge von rund 2,2 km in einer Stärke von 13 cm abgefräst. Dann wird darauf eine zehn Zentimeter starke Tragschicht und eine drei Zentimter starke Deckschicht aufgebracht und so die Fahrbahn wieder hergestellt. Die Fahrbahnbreite von rund 13 Metern wird größtenteils beibehalten. Nur in einzelnen Teilbereichen wird die B 17 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf eine Breite von 8,5 Metern rückgebaut.

Der Kreuzungsbereich B 17 mit der B 212 wird ebenfalls saniert, wobei das Kreuzungsplateau und die Aufstellflächen auf eine Länge von rund 40 Metern in Beton ausgeführt werden. Weiteres wird auch die Fahrbahn der B 212 ab der Kreuzung mit der B 17 bis zum Kreisverkehr mit der L 4045 saniert.

Die Verkehrsführung wird halbseitig geführt, für die Arbeiten selbst zeichnet die Firma Porr verantwortlich. Die Straßenmeisterei Baden sorgt dafür, dass das Bankett den neuen Gegebenheiten angepasst wird.

Die Kosten von rund einer Million Euro werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.