Traiskirchen

Erstellt am 09. August 2018, 10:05

von Thomas Lenger

Wasserrohrbruch flutete Gartenstadt. Dutzende Gartenhäuser in Traiskirchen nach Rohrbruch überflutet.

„Ich hörte draußen Geräusche und wollte nachschauen, was da los ist, als die Tür kaum mehr aufzubekommen war“, berichtet Robert Körner über die Ereignisse in der letzten Nacht.

Als Körner dann die Tür seines Ferienhauses in Traiskirchen öffnete, drang bereits das Wasser ins Innere des Hauses. „Wir dachten erst, es sei die Schwechat übergegangen, doch dann sah ich, wie aus einem Loch neben der Gartenanlage das Wasser sprudelte“, so Robert Körner, dem es zu verdanken ist, dass nicht noch mehr passiert ist.

Hätte er gegen 2.30 Uhr nicht die Feuerwehr alarmiert, wäre der Schaden noch viel größer gewesen. So konnte noch in der Nacht die Hauptwasserleitung abgedreht werden. Ein „500er“-Wasserrohr war gebrochen und hatte die flächendeckende Überflutung der Gartenstadt verursacht. 

Zwei Feuerwehren stehen im Einsatz

„Eigentlich wollte ich heute ein kleines Gartenfest mit Freunden machen, aber daraus wird wohl nichts“, so Fritz Simml, der einen wunderschönen Garten mit zwei kleinen Holzhäuschen und einem Pool hat. Doch jetzt sieht es hier aus, als wären schwere Unwetter niedergegangen. „Ich habe den Garten hier bereits seit 33 Jahren, so etwas ist aber noch nie passiert“, so der verzweifelte Pensionist.

Seit der Nacht stehen die Feuerwehren Traiskirchen sowie Möllersdorf im Einsatz und versuchen, mit Spezialgerät das Wasser aus der idyllischen Gartenstadt zu pumpen. Der Schaden dürfte nach ersten Einschätzungen enorm sein, viele Betroffene rechnen damit, dass alles weggerissen werden muss. Warum die Hauptwasserleitung gebrochen ist, ist noch unklar. Wegen des Einsatzes mussten auch die L156 gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

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