Neue Volksschul-Chefin kommt mit dem Rad. Michaela Kupfer wurde mit der Leitung der Volksschule Tribuswinkel betraut. Seit zwei Jahren unterrichtet sie an der Schule.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 26. September 2020 (04:13)
Michaela Kupfer, seit diesem Schuljahr mit der Leitung der Volksschule Tribuswinkel betraut, liebt die Natur und bezeichnet den Wald als „meine Kraftquelle“.
Jandrinitsch

Die Kinder und das Lehrerteam der Schule sind Michaela Kupfer längst ans Herz gewachsen, seit dem sie ihre Unterrichtstätigkeit von der Volksschule in Enzesfeld-Lindabrunn vor zwei Jahren nach Tribuswinkel verlegte. Sie erzählt: „Ich habe 18 Jahre lang in Enzesfeld unterrichtet. Aber manchmal ist es an der Zeit, neue Herausforderungen zu suchen.“

Genauso hält sie es mit der Übernahme der interimistischen Leitung der Volksschule in Tribuswinkel: „Meine Vorgängerin wollte einfach wieder als Lehrerin bei den Kindern in der Klasse sein. Das ist zu akzeptieren. Ich habe mich dafür entschieden, die interimistische Leitung der Schule zu übernehmen.“ Keine einfache Aufgabe in Zeiten wie diesen, wo vonseiten der Eltern doch eine gewisse Verunsicherung zu spüren ist, wie sich der Unterricht in Zeiten von Corona entwickeln wird.

„Ich versuche, Ängste zu nehmen. Man darf nicht übersehen, was diese Situation mit den Kindern macht. Die Auswirkungen wird man vielleicht erst in einigen Jahren erkennen“, meint Kupfer. Sie versichert aber: „Die Lehrerinnen und der Herr Lehrer sind aber so bemüht, dass alles in geordneten Bahnen abläuft. Das möchte ich wirklich anerkennen.“

Die Sorgen der Eltern kann Kupfer gut nachvollziehen, ist sie doch selbst Mutter zweier schulpflichtiger Kinder. Doch sie bleibt positiv, ist sie doch eine äußerst sportliche Person, die ihre freie Zeit am liebsten in der freien Natur verbringt. „Ich klettere sehr gerne, dazu gibt es auch im Bezirk Baden auf den sogenannten Wiener Hausbergen viele Möglichkeiten dazu.“ Spontan fallen ihr der Peilstein und die Adlitzgräben vor dem Semmering als nahe Kletterziele ein.

„Ich kann beim Klettern wunderbar abschalten, es ist so schön, wenn man auf einem Felsen klettert und am Felsen alleine mit der Sonne ist.“ In die Schule fährt sie übrigens jeden Tag von Baden mit dem Rad. Ein Ausbau der Radwege ist daher ein großer Wunsch von ihr.