Weigelsdorf vor Bundesliga-Finaleinzug. Nach einem klaren Erfolg gegen Klagenfurt steht Weigelsdorf bereits mit einem Bein im Finale. Mit einem klaren Sieg gegen Außenseiter Steyr könnte der nächste Schritt folgen.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 06. August 2020 (17:24)
Malcolm Zottl

"Ich glaube, dass der Sieg gegen Klagenfurt schon der wichtigste war", spekuliert Weigelsdorf-Mannschaftsführer Thomas Christ beim NÖN-Gespräch am Donnerstag-Nachmittag. Beim 6:1 gegen die Kärntnerinnen nahmen Veronika Bokor und Co. nämlich alle drei Punkte für die Tabelle mit.

Damit rangieren die Weigelsdorferinnen an der Spitze der Gruppe A, punktgleich mit NÖ-Rivalen Klosterneuburg. Beide Vereine halten bei fünf Zählern. Allerdings hat Weigelsdorf ein Spiel weniger bestritten, sprich mit einem 7:0 oder 6:1 gegen Schlusslicht Steyr würden die Damen aus dem Bezirk Baden fast schon uneinholbar davonziehen. Dann müsste Klosterneuburg am letzten Spieltag im direkten Duell schon ebenso hoch gewinnen.

Grabher muss passen

Derweil noch alles Rechenspielen. Zuerst muss Weigelsdorf die Pflichtübung in Steyr erfüllen. Top-Spielerin Julia Grabher wird mit einer Muskelzerrung noch fehlen. Ansonsten tritt Weigelsdorf in Bestbesetzung an. "Am Papier sind die Steyrerinnen am schwächsten", schätzt Christ, aber es könnte immer etwas passieren: "etwa eine Verletzung", bleibt der Mannschaftsführer vorsichtig, aber auch er weiß: "Die Ausgangslage ist richtig gut."