Berg

Erstellt am 19. Januar 2019, 04:20

von Josef Rittler

Neue Wasserleitung: Versorgung im Notfall gesichert. Wenn es mit dem gemeindeeigenen Brunnen Probleme geben sollte, kann Berg Trinkwasser aus dem Burgenland beziehen.

Dass auch im Notfall Trinkwasser aus dem Hahn fließt, will die Gemeinde sicherstellen.  |  Rittler

Die Gemeinde am Fuß der Königswarte hat sich bereits seit längerer Zeit Gedanken darüber gemacht, wie die Trinkwasserversorgung sichergestellt werden könnte, falls es mit dem einzigen Brunnen Probleme geben sollte.

„Wir haben ein Ziviltechnikerbüro damit beauftragt, die für uns günstigste Variante zu ermitteln“, berichtet Bürgermeister Andreas Hammer (SP). Aus neun Vorschlägen, darunter die Bohrung weiterer Brunnen im Ortsgebiet oder eine Leitung aus der Slowakei, kristallisierte sich schließlich ein Anschluss an das Leitungsnetz des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland als günstigste Variante heraus.

"Die neue Leitung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme"

„Durch die Bebauung des Seeparks Kittsee steht dieses Leitungsnetz mehr oder weniger direkt vor unserer Tür, bis zu unserer Leitung sind es knappe zweihundert Meter“, erklärt Hammer. Der Beschluss soll in der nächsten Gemeinderatssitzung gefasst werden, die Arbeiten sollen im Sommer erfolgen. Die Kosten werden bei etwa 80.000 Euro liegen, auf die Höhe der Gebühren für das Trinkwasser hat der Anschluss laut Hammer keinen Einfluss.

Hammer betont weiters: „Die neue Leitung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, wir wollen unsere 500 Haushalte weiter aus dem eigenen Brunnen versorgen.“