Aktion „Licht an“: Flug- statt Strafzettel. Polizei hielt Autos mit defekten Scheinwerfern an, beim ÖAMTC gab es dann sofort den kostenlosen Lamperl-Tausch.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 30. November 2019 (05:30)
Infozettel und einen kostenlosen Tausch von defekten Kfz-Glühbirnen gab es vergangene Woche in Kooperation von ÖAMTC und Polizei für Autofahrer. Im Bild: Stützpunktleiter Roman Mandelik, Mechaniker Peter Fritsch und Gabriel Platzer von der Brucker Exekutive.
Burggraf

Gesehen und gesehen werden – das gilt nicht für die Adabeis der Schickimicki-Gesellschaft, sondern noch viel mehr für Autofahrerinnen und Autofahrer im Straßenverkehr. Funktionierende Lichtanlagen sind dabei naturgemäß essentiell.

„Gute Sichtbarkeit ist das Um und Auf – um andere Verkehrsteilnehmer und Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und um andererseits auch selbst wahrgenommen zu werden“, weiß ÖAMTC-Stützpunktleiter Roman Mandelik. Aus diesem Grund wurde in Kooperation mit der Brucker Polizei am Donnerstag die Aktion „Flugzettel statt Strafzettel“ durchgeführt.

Martin Lesina setzte etwa bei einem VW Golf ein neues Lamperl ein.
NOEN

Dabei wurden Fahrzeuge mit kaputten Lamperln – egal ob es sich um Abblendlicht oder Kennzeichenbeleuchtung handelte – auf der Landesstraße direkt vor der ÖAMTC-Werkstatt angehalten und auf den Defekt hingewiesen. Doch anstatt den Betroffenen zu strafen, bekam dieser einen Gutschein für die kostenlose Reparatur der Lichtanlage. Einzige Bedingung: Der Lamperl-Tausch musste sofort von den ÖAMTC-Mechanikern durchgeführt werden.

Bei insgesamt 20 Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt. Im Rahmen der Aktion wurden 19 Lampen getauscht sowie an neun Fahrzeugen die Lichteinstellung korrigiert. Der ÖAMTC empfiehlt jedoch, zumindest einmal im Jahr die Schweinwerfer prüfen zu lassen. Der Lichtcheck ist für Mitglieder gratis.