Bruck an der Leitha

Erstellt am 13. August 2018, 04:10

von Susanne Müller

Rotes Kreuz: Erster Einsatzleiter für Bezirk. Bezirksstellen in Bruck, Hainburg und Schwechat stellen ein Team an Führungskräften für besonders heikle Einsätze.

Bezirkskommandant Harald Fischer (li) und der Chef des Stabes, Michael Kirschka.  |  RKNÖ

Der Bezirk Bruck ist einer der ersten, in dem nach den Testbezirken Amstetten und St. Pölten das neue System eingeführt wird. Einsätze mit besonderen Anforderungen werden hier nun von Bezirkseinsatzleitern abgewickelt. Der erste Bezirkseinsatzleiter wurde mit 1. Juli in den Dienst gestellt – und, so berichten die Retter, war bereits im ersten Monat bei 15 Einsätzen vor Ort.

Ziel ist es, ein System zu schaffen, das bezirks- und in weiterer Folge niederösterreichweit einheitlich ist. Damit soll garantiert werden, dass bei Einsätzen mit besonderem Schweregrad eine Führungskraft zur Stelle ist. Dazu zählen etwa Einsätze, bei denen von mehreren Verletzten auszugehen ist, sowie Einsätze in Tunneln und bei Gleisanlagen.

"Wir hoffen, dass das neue System den ein oder anderen Einsatz vereinfacht"

Die Führungskräfte fungieren für die anderen Organisationen als erste Ansprechpartner vor Ort. Sie sollen außerdem sicherstellen, dass eine rasche und qualifizierte Lagemeldung an die Rettungsleitstelle erfolgt, und bei Bedarf Verstärkung nachbeordern oder stornieren.

Das Team der Bezirkseinsatzleiter besteht aus Führungskräften der Rotkreuz-Bezirksstellen Bruck, Hainburg und Schwechat. „Wir hoffen, dass das neue System den ein oder anderen Einsatz vereinfacht, und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem bezirksstellenübergreifenden Team“, so Bezirkskommandant Harald Fischer.