Die Benedek-Kaserne wird weiter saniert. Um 4,2 Millionen Euro wurden hundert Unterkünfte für Soldaten geschaffen. Weitere Sanierungsmaßnahmen sind geplant.

Von Otto Havelka. Erstellt am 15. Februar 2019 (04:12)
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In dem generalsanierten Kreuzbau der Benedek-Kaserne finden künftig hundert Kurs- und Schulungsteilnehmer in bequem ausgestatteten Zweibett-Zimmern ein Quartier. Kostenpunkt: rund 4,2 Millionen Euro.

Derzeit werden in der Benedek-Kaserne zuhauf Tische, Stühle und Matratzen angeliefert. Am 1. März soll die Sanierung des dritten von insgesamt vier Kreuzbauten abgeschlossen sein. Dann werden kommode Unterkünfte für rund hundert Teilnehmer bei Kursen und Truppenschulungen zur Verfügung stehen.

Bereits vor rund zehn Jahren wurden die ersten beiden Kreuzbauten auf dem Kasernen-Areal saniert. Noch heuer soll der Umbau des vierten Gebäudes fixiert werden. Die Eröffnung wäre dann für das kommende Jahr geplant.

Damit ist die Sanierung der Kaserne am Truppenübungsplatz (TÜPl), die in Summe rund 1.000 Soldaten beherbergt, aber noch lange nicht abgeschlossen.

In den nächsten Monaten soll über die Zukunft des sogenannten „Wirtschaftsgebäudes“ entschieden werden. In diesem sind unter anderem Küche, Speise- und Festsaal sowie Besprechungs- und Konferenzräumlichkeiten untergebracht. Zur Wahl stehen eine Generalsanierung des technisch in die Jahre gekommenen Gebäudes sowie eine Umwandlung in ein Lager und ein Neubau des Wirtschaftsgebäudes an einem anderen Ort am Kasernengelände.

Ausgebaut soll in den kommenden Jahren auch der Schießplatz werden, etwa durch die Errichtung eines Trümmerfeldes, eines Bahnhofs und einer Brücke zu Übungszwecken.

Visionäres Projekt für die Zukunft

Und dann gibt es noch ein visionäres Zukunftsprojekt. Die Kaserne wurde im Vorjahr als eine von zwölf „Sicherheitsinseln“ vorgesehen. Diese Standorte des Bundesheeres sollen im Krisen- und Katastrophenfall möglichst autark eine längere Zeit den Menschen als Schutz- und Rückzugsort dienen.

Um die „Sicherheitsinsel“ Bruckneudorf auch energieautark zu machen, könnte am Truppenübungsplatz ein Hackschnitzel-Kraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung errichtet werden. „Holz dafür hätten wir auf dem Truppenübungsplatz genug“, betont TÜPl-Kommandant Franz Neuhold im Gespräch mit der NÖN.