Deponie-Zufahrt bleibt heißes Eisen. Umstrittenes Projekt vor Bundesverwaltungsgericht verhandelt. Gegner setzen Hoffnung auf fehlende Zufahrtslösung.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 19. Februar 2020 (06:15)
In diesem Bereich soll die Deponie der Enzersdorfer Abfallverwertungs GmbH (EAVG) errichtet werden.
Atlas NÖ

Die nächste Runde ist geschlagen: Von Dienstag bis Donnerstag wurde vergangene Woche vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVwG) über die Deponie „Kalter Berg“ verhandelt. Das Projekt der Enzersdorfer Abfallverwertungs GmbH (EAVG) war im Oktober des Vorjahres vom Land NÖ unter Auflagen für umweltverträglich befunden worden.

Daraufhin hatte die Bürgerinitiative „Kalter Berg II“(BI) sowie die Gemeinden Enzersdorf und Göttlesbrunn Beschwerde eingereicht. Damit ging das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum BVwG. Im Zuge der dreitägigen Verhandlung wurden zahlreiche Sachverständige gehört und strittige Fragen erörtert. „Das Gericht prüft nun, ob zu bestimmten Fragen aufgrund der Verhandlungsergebnisse allenfalls noch weitere Ermittlungstätigkeiten erforderlich sind“, erklärt BVwG-Sprecherin Eva Heidecker auf Anfrage der NÖN.

Die größte Hoffnung der Projektgegner, die Deponie für Baurestmassen und (gefährliche und ungefährliche) Reststoffe zu verhindern, ist die fehlende Zufahrt.

Wie die Positionen hinsichtlich dieser Zufahrt lauten und wie nun die Chancen der Projektbetreiber und Gegner stehen, das lest ihr in der Brucker NÖN oder im E-Paper.