Bruck an der Leitha , Gaming

Erstellt am 17. Januar 2019, 04:20

von Susanne Müller

Brucker im Einsatz im Schneechaos. Brucks Teleskoplader war am Sonntag nach Gaming ausgerückt.

Mithilfe des Brucker Teleskopladers wurden in Gaming im Bezirk Scheibbs Einsatzkräfte gesichert, die Schnee von den Dächern entfernten. Kleines Bild: Manuel Prikler auf der Straße, neben der sich der Schnee türmt.  |  Feuerwehr Bruck

Am Samstagnachmittag erreichte der Ausnahme-Zustand, der derzeit in vielen Gemeinden im alpinen Bereich herrscht, auch die Stadt Bruck: Die Brucker Feuerwehr wurde zum Katastrophen-Hilfsdienst (KHD) in den Bezirk Scheibbs gerufen, wo nach wie vor einige Gemeinden förmlich im Schnee untergehen.

Manuel Prikler auf der Straße, neben der sich der Schnee türmt.  |  Feuerwehr Bruck

„Angefordert wurde unser Teleskoplader samt Schneeschild, Schaufel, Arbeitskorb und Palettengabel“, erzählt Feuerwehr-Kommandant Claus Wimmer. In der Nacht auf Sonntag machten sich Alexander Kögl und Manuel Prikler mit den angeforderten Gerätschaften auf den Weg nach Gaming. Nachdem die beiden gegen drei Uhr früh aufgebrochen waren, berichteten sie in einer ersten Lagemeldung um 8 Uhr früh, dass der KHD-Zug des Bezirkes Scheibbs, in den sie integriert worden waren, noch immer etwa 50 Kilometer vom Einsatzziel Gaming entfernt war.

„Aufgrund der Witterungs- und Straßenverhältnisse war nur ein langsames Weiterkommen mit Schneeketten möglich“, sagt Wimmer. Letztendlich unterstützten die Brucker mit dem Teleskoplader vor Ort beim Entfernen der Schneemassen und beim Sichern von Einsatzkräften, die Schnee von Dächern entfernten – „dort, wo man vom Lkw aus einfach nicht mehr hinkommt“, sagt Wimmer. Gegen Mitternacht kehrten die beiden nach 17 Stunden Einsatz im Schnee wieder nach Bruck zurück.