Zehn Hauben für die Lokale im Brucker Bezirk

Der neue Genussguide stellt den Spitzenköchen hervorragendes Zeugnis aus. Erstmals zwei Küchen mit drei Hauben gekrönt.

Erstellt am 29. November 2021 | 17:44
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Der Sommereiner Gerhard Schiller hat sich eine dritte Haube erkocht. 
Foto: Marcel Drabits

Der kulinarische Aufwärtstrend der letzten Jahre setzt sich in der Region auch heuer fort. Im neuen Genussguide Gault Millau schneiden unsere Top-Küchenchefs auch heuer wieder ausgezeichnet ab. Alle fünf können sich über gleich gute oder sogar bessere Bewertungen freuen als zuletzt.

Angeführt wird die Genusspyramide heuer erstmals vom Landgasthaus Schiller in Sommerein, das in den letzten Jahren eine kontinuierliche Steigerung hinlegen konnte. Mit 16 Punkten wurde es dieses Mal sogar eine dritte Haube für den Sommereiner. Mit dieser Bewertung gibt es übrigens in ganz Österreich nur 22 Lokale.

Das Ziel von Koch Gerhard Schiller ist es, das Beste für seine Gäste zu geben. Die Freude darüber, dass er mit seinen Kochkünsten den Testesser überzeugen konnte, ist nun groß.  „Über die Hauben freuen wir uns sehr. Für die Mitarbeiter, Familie und uns ist das in Zeiten wie diesen, eine Bestätigung für die intensive Arbeit“, hält er fest. 

Damit hat der Senkrechtstarter sogar Roland Lukesch überholt, der mit 15 Punkten seine Bewertung halten konnte und ebenfalls erneut drei Hauben zugesprochen bekam.

Danach folgt mit gleichbleibenden 14 Punkten und somit zwei Hauben Johannes Jungwirth aus Göttlesbrunn.

Jeweils eine Haube gab es für Adi Bittermann aus Göttlesbrunn und den Landgasthof Muhr als Gallbrunn. Sie erhielten beide jeweils 12,5 Punkte.

Und das, obwohl das letzte Jahr durch Corona für die Gastronomie alles andere als einfach war. Oder vielleicht auch gerade deshalb. Die Corona-Krise habe die Gastronomie nachhaltig verändert, und diese Krise ist am Ende des zweiten Pandemie-Jahres noch lange nicht überwunden. Sie habe aber dazu geführt, dass zahlreiche Gastronomen „das Gaspedal durchtreten und mit Kreativität und Mut neue Wege gehen“, sagt Gault Millau-Herausgeber Karl Hohenlohe.