Hainburg a.d. Donau

Erstellt am 17. September 2018, 11:17

von APA Red

Unfall mit Pionierboot: Ermittlungen weiterhin im Gang. Nach dem Kentern eines Pionierboots am 1. September in Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) mit zwei schwer verletzten Frauen dauern die Ermittlungen an.

Einsatzkräfte bei der Unfallstelle  |  APA

Die Polizei befrage die Teilnehmerinnen an dem Girls' Camp, sagte Friedrich Köhl von der Staatsanwaltschaft Korneuburg am Montag auf Anfrage. Seitens des Bundesheeres laufen u.a. technische Untersuchungen, teilte Oberst Michael Bauer mit.

Befragt werden sollen alle 53 Frauen, die an jenem Samstag dabei waren. 26 befanden sich in drei Pionierbooten auf der Donau. Zwei der Wasserfahrzeuge waren dem Oberst zufolge - neben Soldaten - mit je neun, das verunglückte Boot war mit acht Girls' Camp-Teilnehmerinnen besetzt.

Die Niederschriften zu den Befragungen der Frauen würden in den Endbericht der vom Bundesheer eingesetzten Untersuchungskommission einfließen, sagte Bauer bereits in der Woche nach dem Unglück. Der Staatsanwaltschaft liege noch kein Bericht der Polizei vor, teilte Köhl am Montag mit.

Zwei Teilnehmerinnen an dem Girls' Camp mussten nach dem Kentern des Pionierbootes reanimiert werden. Die Frauen im Alter von 22 und 18 Jahren alt wurden von Notarzthubschraubern ins AKH bzw. Wilhelminenspital nach Wien geflogen. Ihr Zustand sei unverändert kritisch, sagte Bauer.