Schauriges Jubiläum mit den Carnuntum Perchten. Die Carnuntum Perchten feiern heuer ihr zehnjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gibt es eine Ausstellung ihrer Masken.

Von Stefanie Cajka. Erstellt am 18. Oktober 2019 (04:23)

Die schaurigen Darbietungen der Carnuntum Perchten sind im Advent beliebt – und das seit mittlerweile zehn Jahren. Alles begann, als Marcel Vogl im Jahr 2009 online eine Perchtenmaske entdeckte. Diese sah einem Römer sehr ähnlich und wurde prompt gekauft. Gemeinsam mit ein paar Freunden wurde daraufhin die Idee geboren, einen Perchtenverein in der Region Carnuntum zu gründen.

Die Mitgliederzahl des Vereins wuchs stetig an, bis es im Jahr 2012 durch persönliche Differenzen zu einer Trennung der Gruppe kam. Dabei spaltete sich die „Teufelslegion“ von den Carnuntum Perchten ab.

Im Jahr darauf wurde die Vereinsleitung von Johann Forstner übernommen, der nach wie vor Obmann der Carnuntum Perchten ist. Der Vereinsstandort wechselte von Bad Deutsch-Altenburg nach Haslau. Kammermayer berichtet, dass der Perchtenverein jedes Jahr ein neues Showprogramm anbietet, das mit einer Tanzeinlage ergänzt wird. Die gewählten Themen stehen dabei immer in Verbindung mit Carnuntum. Auch bei den Masken werde laut Kammermayer auf einen einheitlichen Ausdruck geachtet. Alle stammen von demselben Schnitzer, nämlich von Alois Kronthaler aus Erl in Tirol.

Für die heurige Saison laufen schon die Vorbereitungen. „Wir proben schon ein gutes Monat“, berichtet Kammermayer. Im heurigen Jubiläumsjahr wird ein „Best of“ der letzten Jahre in das Programm eingebaut. Abschließend wird es auch wieder die bereits traditionelle Tanzeinlage geben. Anlässlich des Jubiläums wird es am Wochenende auch eine Maskenausstellung im Gasthof Strasser in Maria Ellend geben.

Termine

Maskenausstellung im Gasthof Strasser in Maria Ellend:

  • Samstag, 19. Oktober von 11 bis 20 Uhr
  • Sonntag, 20. Oktober von 11 bis 18 Uhr