Tigerbabys transportiert: 34-Jährige vor Gericht. Am Landesgericht Korneuburg geht am Montagnachmittag der Prozess um zwei mittlerweile verstorbene Tigerbabys in Szene.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 13. Oktober 2019 (21:30)
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Eine 34-Jährige soll gegen das Artenhandelsgesetz verstoßen haben, indem sie die beiden Raubkatzen aus ihrer Heimat Slowakei nach Österreich gebracht hat. Die Frau, der bis zu zwei Jahre Haft drohen, wird sich laut Verteidiger Wolfgang Blaschitz nicht schuldig bekennen.

Die Jungtiere wurden am 8. August in der Privatwohnung der 34-Jährigen in Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) entdeckt und behördlich sichergestellt.

Nach Angaben der ursprünglichen Eigentümerin der Vierbeiner, der Besitzerin der privaten Einrichtung "Oase des sibirischen Tigers" in der Slowakei, hatte ihre 34-jährige Mitarbeiterin die beiden Exoten zwischen zwei Terminen bei einem österreichischen Veterinärmediziner bei sich untergebracht. Die sichergestellten Tigerbabys wurden schließlich dem Tiergarten Schönbrunn übergeben, wo sie Ende August starben.