24-Jähriger ignorierte „Nein“ der Gefährtin. Angestellter wurde wegen Vergewaltigung und Misshandlung der Partnerin zu einem Jahr bedingt und 4.800 Geldstrafe verurteilt.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 15. Februar 2020 (05:51)
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APA (Symbolbild)

Nach zwei Jahren Beziehung verschlechterte sich die Lebensgemeinschaft zusehends zwischen einem 24-Jährigen aus Mannersdorf und seiner Gefährtin. Immer wieder kam es zu Wutausbrüchen und Aggressionen des Angestellten gegenüber seiner Partnerin: Unter anderem versetzte er ihr nach heftigen Verbalgefechten Fußtritte in den Bauch oder Schläge ins Gesicht, wie er vor Gericht eingestand. Letztlich gab er vor dem Schöffensenat unter dem Vorsitz von Richter Helmut Neumar auch zu, sich über das Nein und Flehen „Bitte, bitte, tue das nicht!“, der Partnerin hinweggesetzt und ihr seinen Wunsch nach Sex mit Gewalt aufgezwungen zu haben.

Der bislang unbescholtene Angestellte wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Vergewaltigung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwölf Monaten und einer unbedingten Geldstrafe in der Höhe von 4.800 Euro verurteilt.

Nach Rücksprache mit seinem Verteidiger Herwig Ernst nahm der 28-Jährige das Urteil an.

Auch der Vertreter der Anklagebehörde war einverstanden. Das Urteil ist somit rechtskräftig.