Jugend bekämpft Plastikflut im Nationalpark. Nationalpark macht mobil gegen Müllflut. Teilnehmer des Junior Ranger Programms sammelten Abfall am Donauufer.

Von Josef Rittler. Erstellt am 25. August 2019 (06:51)
Paul Gruber
An der Donau: Sektionsleiterin Christine Hochholdinger, BOKU-Projektleiterin Gudrun Obersteiner, Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek, „viadonau“-Projektmanagerin Iris Kempter mit Junior Rangern, Grundeigentümer Carl Abensperg-Traun und Nationalparkdirektorin Edith Klauser.

Die jugendlichen Teilnehmer des „Junior Ranger Programmes“ bekämpfen die Plastikflut im Nationalpark. Betreut durch Vertreter der viadonau (Details siehe unten) wurde von den jungen Naturschützern vergangene Woche Abfall gesammelt.

Flüsse werden als eine der Hauptquellen für die Kunststoffverschmutzung der Meere angesehen, doch ist die Herkunft des Mülls bislang kaum erforscht. Auch an den Ufern im Nationalpark werden große Mengen an Plastikmüll von der Donau angeschwemmt. Der Abfall wird mehrmals jährlich bei Arbeitseinsätzen mit Freiwilligenteams entfernt.

„Diesen Sommer findet zum zehnten Mal ein einwöchiges Junior Ranger Sommercamp im Nationalpark statt. Ein Fixpunkt ist stets der Forschertag mit den viadonau-Experten. Die Junior Ranger lernen dabei nicht nur etwas über die Plastikverschmutzung, sondern werden den Plastikmüll mit Erhebungsbogen und Experimenten auch selbst analysieren,“ erklärt Nationalpark-Direktorin Edith Klausner.

Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek besuchte die Jugendlichen: „Die Menge an Kunststoffabfall ist bedrückend. Ich danke den Junior Rangern für ihren Einsatz.“