Bürgernah, aber wie?. Institut für Stressprophylaxe von Rotraud Perner untersucht die Wege der „Bürgernähe im Zeitalter der Digitalisierung“.

Von Susanne Müller. Erstellt am 15. Juli 2019 (14:22)
Susanne Müller
Rotraud Perner mit Brucks Stadtamtsdirektor Matthias Hirschmann

Was bedeutet für Gemeindevertreter Bürgernähe? Was bedeutet sie für die Bevölkerung? Und wie verändert sich all das im Zeitalter der Digitalisierung?

Das Institut für Stressprophylaxe und Salutogenese von Rotraud Perner in Matzen versucht Fragen wie diesen gemeinsam mit der Wissenschaftsabteilung des Landes Niederösterreich auf den Grund zu gehen. Für eine Studie zu dem Thema wurden zuletzt mehrere Gemeinden in Niederösterreich herangezogen, eine davon war Bruck.

Hier stellte sich Stadtamtsdirektor Matthias Hirschmann den Fragen der Wissenschafterin Rotraud Perner. Ergründet wurde dabei etwa, welche Kontaktmöglichkeiten die Gemeinde von sich aus den Bürgern anbietet. Aber auch, was sich die Gemeinde von der Bevölkerung wünschen würde, wie etwa mehr Identifikation mit ihrer Gemeinde.

Zum Thema Digitalisierung machte Hirschmann jedenfalls klar: „Für das Wissensmanagement ist die Digitalisierung sicher hilfreich. Ob Österreich für das digitale Amt reif ist, weiß ich aber nicht.“ Er zeigte sich überzeugt, dass in vielen Bereichen, vor allem dort, wo es um Soziales gehe, das persönliche Gespräch nicht zu ersetzen sei.

Die Fragenbögen, die von Perners Institut für die Studie ausgearbeitet wurden, liegen im Bürgerservice der Stadtgemeinde auf und können von jedem interessierten Bürger ausgefüllt werden. Sie sind auch über buergernaehe@perner.at anforderbar und werden anonym ausgewertet.

 

Fragebogen BÜRGERNÄHE BevölkerungENDVERSION.pdf (pdf)