Göttlesbrunn: Grassl holte sich den Falstaff-Gesamtsieg. Im Falstaff-Rotweinguide konnte Carnuntum punkten: Auch zahlreiche Sortentrophäen gingen an Carnuntiner Winzer.

Von Stefanie Cajka. Erstellt am 27. November 2020 (16:23)
„Es ist großartig“, freut sich Philipp Grassl über seinen Falstaff-Gesamtsieg.
Mila Zytka 

Vor Kurzem wurden von Falstaff wieder die besten Rotweine prämiert - und zum dritten Mal in Folge holte ein Göttlesbrunner Winzer den  Gesamtsieg. Nach Walter Glatzer und Gerhard Markowitsch wurde heuer Philipp Grassl zum Falstaff-Sieger gekürt. 

„Es ist großartig, wir freuen uns wirklich“, zeigt sich Grassl im Gespräch mit der NÖN begeistert. Mit seiner Cuvée „Carnuntum DAC Ried Bärnreiser 1 ÖTW Höflein 2018“ konnte er das Rennen um Platz eins gewinnen. „Das ist der bekannteste und berühmteste Wein unseres Weinguts“, erklärt er. Möchte man den Gewinnerwein selbst zuhause verkosten, kann man eine Flasche um 28 Euro ab Hof erwerben.

Doch Grassl ist nicht der einzige Göttlesbrunner Winzer auf dem Siegerpodest. Der Vorjahressieger Gerhard Markowitsch konnte mit seinem „Carnuntum DAC Ried Rosenberg 1 ÖTW 2018“ in der Gesamtwertung Platz zwei belegen.

Zudem konnten die Winzer der Region auch in den einzelnen Sortenkategorien überzeugen. Carnuntum schaffte es insgesamt achtmal auf das Siegerpodest. In der Kategorie „Cuvée“ gelang sogar ein Hattrick: Der erste Platz ging auch dort an Philipp Grassl, der zweite Platz an Gerhard Markowitsch und der dritte Platz an Franz und Christine Netzl. Aber auch Walter Glatzer, der vor zwei Jahren den Falstaff-Gesamtsieg holte, ging heuer nicht leer aus: In der Kategorie „St. Laurent“ belegte er Platz zwei.