Aus Teich wird Wasserspielplatz. Der Bau eines Retentionsbeckens soll in Zukunft die Problemzone beim Teich entschärfen und Überlaufen verhindern.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 01. Dezember 2019 (06:34)
Der Teich soll als Wasserspielplatz gestaltet werden. Die Skizze zeigt schwimmende Liegemöglichkeiten aus Holz.
Entwurf: Büro Karner

Der Teich beim Sportplatz trat aufgrund starker Regenfälle schon mehrmals über die Ufer und verursachte Überflutungen zahlreicher Häuser (die NÖN berichtete). In Zusammenarbeit mit Ziviltechnikern und Spezialisten aus dem behördlichen Bereich wurden Lösungen erarbeitet, die Abhilfe für das Problem zukünftig schaffen sollen.

Mit der Errichtung eines Retentionsbeckens auf der Rohrwiese sollen Hochwasserwellen zurückgehalten werden und ein kontrollierter, sicherer Wasserlauf in den unteren Bereich zum Teich ermöglicht werden. Dieses Projekt ist fertig ausgearbeitet und wasserrechtlich genehmigt.

Die Kosten in der Höhe von etwa einer Million Euro sind finanziell mit einer Förderquote von 90 Prozent aus dem Hochwasserschutz-Fond abgesichert. VP-Bürgermeister Gerhard Schödinger erläuterte: „Die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer sind vor der Fertigstellung. Die notwendigen Vermessungsarbeiten haben bereits begonnen. Ich bin zuversichtlich, dass bis spätestens Mitte 2020 mit den Bauarbeiten begonnen wird.“

Nach Fertigstellung der Hochwasserschutzmaßnahmen und Sanierung der Teichanlage ist die Errichtung eines Wasserspielplatzes geplant. Elemente mit verschiedenen Spielstationen, die miteinander verbunden werden – Rollfähren, Holzdecken als Liegemöglichkeiten und ähnliches – sollen spielerische Möglichkeit beim Teich schaffen. Erste Entwürfe vom Büro Karner liegen bereits vor.