Volksschule wurde Nationalpark-Partner. Mit der Pflanzung eines Baumes im Schulgarten folgte der Startschuss zu einer neuen Kooperation im Bezirk.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 14. November 2019 (04:30)
Edith Klausner, Viola, Makeda, Johanna, Emma Paula, Wilhelm Mikulitsch, Elke Wimmer und Gerhard Schödinger.
Mraz

Der Nationalpark Donau-Auen kooperiert im Rahmen seiner Umweltarbeit bereits mit mehreren Schulen aus den Nationalparkgemeinden entlang der Donau. Die Volksschule Wolfsthal wird nun ebenfalls zur Nationalpark-Partnerschule. Zum Auftakt der Kooperation wurde von der Direktorin des Nationalparks Edith Klausner, von der Schulqualitätsmanagerin Elke Wimmer, von VP-Landtagsabgeordnetem Gerhard Schödinger und dem Leiter der Volksschule Wilhelm Mikulitsch mit Kindern als Symbol der Zusammenarbeit eine Stieleiche gepflanzt. Dabei fügten die Kinder auch mitgebrachte Erde aus ihren eigenen Gärten hinzu.

Es soll nicht nur allein beim Baumpflanzen bleiben. Im laufenden Schuljahr sind mehrere mehrstündige Exkursionen unter der Leitung von Nationalparkrangerin Gabriele Hrauda geplant, bei denen den Kindern das Thema Natur im Wechsel der Jahreszeiten näher gebracht werden soll. Noch im November werden sich die Kinder in die Au zum Fährtenlesen begeben und neben Spuren auch Nester und Tierbehausungen erforschen.

"Für mich zählt die Arbeit mit Kindern zu den wichtigsten Aufgaben"

Edith Klausner ist vom Interesse und dem engagierten Einbringen der Kinder bei den Schulprojekten überwältigt: „Für mich zählt die Arbeit mit Kindern zu den wichtigsten Aufgaben. Denn wenn wir die jungen Menschen begeistern können, sind sie die Naturschützer von morgen.“

Gerhard Schödinger freut sich über die Kooperation: „Unsere Schulkinder lernen durch dieses Projekt viel Wissenswertes über die Au, über die Natur vor ihrer Haustüre sowie über die Aufgaben eines Schutzgebiets kennen.“

Elke Wimmer hält dieses Projekt für eine wichtige, wertvolle Ergänzung des Lehrplanes. Wilhelm Mikulitsch meinte: „Die Eiche im Schulgarten soll die Beständigkeit unterstreichen. Die Themenschwerpunkte des Projektes unterstützen die Schüler darin, sich mit ihrer Umgebung bewusst und kreativ auseinanderzusetzen.“