Frischzellenkur in Eisenstraße-Museen

Erstellt am 01. Juli 2022 | 06:02
Lesezeit: 2 Min
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Kuratorin Helga Steinacher (links) führte die Museumsmacherinnen und -macher der Region durch die Ausstellung „Mein Kochbuch“ in St. Anton.
Foto: www.eisenstrasse.info
Eisenstraße-Museen mit neuem Schwung. Kochbuchausstellung als Erfolgsrezept.

Die pandemiebedingte Pause in den Jahren 2020 und 2021 haben die Museen im Erlauftal und im Ybbstal vielfach für eine Frischzellenkur genützt. Bei der Museumsrunde-Sitzung am vergangenen Dienstag in St. Anton an der Jeßnitz spürte Eisenstraße-Museen-Sprecherin Monika Reiter vom Hammerherrenmuseum in Lunz am See viel Optimismus und Tatendrang bei den ehrenamtlichen Museumsverantwortlichen. „Es ist schön, dass wir wieder zusammenkommen und uns vernetzen. Besonders freut mich die positive Stimmung nach dieser doch sehr schwierigen Zeit“, betonte Monika Reiter.

Die Anfragen von Busgruppen und Individualgästen seien im Steigen. „Die Lust, sich wieder etwas anzuschauen und etwas Wissenswertes zu erfahren, ist wieder da“, berichtete Erika Helm vom FeRRUM Ybbsitz. Mit der Kinderschatzkarte haben die Eisenstraße-Museen ein neues Werbemittel herausgebracht, mit Expertin Helga Steinacher arbeiteten sie in den vergangenen beiden Jahren an der Positionierung der einzelnen Häuser.

Helga Steinacher führte die Gruppe auch durch die von ihr kuratierte Ausstellung „Mein Kochbuch“, die von Bürgermeisterin Waltraud Stöckl im „s’Plauscherl“ initiiert worden ist. Mehrere Exponate stellte dabei das 5-Elemente-Museum in Waidhofen an der Ybbs zur Verfügung, die Vitrinen wurden zuvor im Ledererhaus Purgstall verwendet. Die Schau „Mein Kochbuch“ ist an Sonn- und Feiertagen bis 30. Oktober im s’Plauscherl in St. Anton geöffnet.

Seit 1997 treten die Museen der Eisenstraße Niederösterreich unter dem gemeinsamen Namen „Eisenstraße-Museen“ auf. Aktuell arbeiten 19 Museen im Verbund zusammen.