Manker Straße Wieselburg: Mehr Sicherheit für alle. Diese Woche starten Bauarbeiten in der Manker Straße. Auch die Verkehrssicherheit wird erhöht.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 15. April 2021 (04:33)

Seit dieser Woche laufen die Bauarbeiten der Straßenmeisterei Scheibbs bei der Manker Straße. Die wird vom Land unter Kostenbeteiligung der Stadtgemeinde grundlegend saniert. Im Zuge dessen hat sich die Stadtgemeinde Wieselburg in das Projekt miteingeklinkt, um grundlegende Verbesserungen sowohl für den fließenden Verkehr als auch die Verkehrssicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu errichten.

Am Montagabend dieser Woche hätte es mit den Anrainern der Manker Straße auch ein Planungsgespräch geben sollen. „Das mussten wir leider aufgrund der herrschenden Corona-Situation ganz absagen. Dennoch bitten wir die Anrainer um Anregungen und Feedback. Zu diesem Zweck haben wir seit Dienstag auch die Pläne für die vorgesehenen Maßnahmen bei der Trafik Spring ausgehängt“, schildert Bürgermeister Josef Leitner (SPÖ) und hofft auf zahlreiche Rückmeldungen (a.eder@wieselburg.at oder 07416/52319-14). Geplant sind gleich mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Tempobremse. Der bei der Stadteinfahrt Wieselburg aus Richtung Mank angebrachte Fahrbahnteiler wird rund 180 Meter aus dem mittlerweile angewachsenen Stadtgebiet hinausverlegt werden. In weiterer Folge soll auch die Ortstafel bis zur Siedlungsstraße Am Brunnenfeld versetzt werden.

Kreuzung Dürnbacher Straße. Hier hat die Stadtgemeinde ja das Areal Manker Straße 20 angekauft (die NÖN berichtete). Die Firma Heindl wird in den nächsten Tagen mit dem Abriss des alten Gebäudes beginnen. „Der Kreuzungsbereich wird dann übersichtlicher und breiter. Auch der Gehsteig aus der Dürnbacher Straße wird entsprechend verlängert und verbreitert und soll künftig noch Platz für einen Mehrzweckstreifen bieten“, erklärt Bauamtsleiter Thomas Lichtenschopf. Das Areal selbst wird vorerst geschottert und als Parkplatz genutzt. Die Zufahrt wird über die Dürnbacher Straße erfolgen.

Abbiegespur und Zebrastreifen. Unmittelbar nach der Kreuzung Dürnbacher Straße kommt aus Richtung Mank eine Linksabbiegespur in die Rottenhauser Straße. Gleichzeitig wird der dort vor der BLT befindliche Schutzweg auf Höhe Orthopädie-Schuhtechnik Fries verlegt. „Wir würden uns zwar auch noch einen weiteren Schutzweg in diesem Bereich wünschen, aber da sind wir erst am Beginn der Gespräche“, sagt Bürgermeister Josef Leitner.

Entschärfung Kurvenbereich. Deutlich verbreitert und entschärft werden soll auch der Kurvenbereich nach dem Autohaus Tazreiter. Nachdem aktuell gerade das Haus Manker Straße 10 abgerissen wird – dort errichtet die FXDATA Immobilien Projektentwicklung GmbH bis Ende 2022 eine Wohnhausanlage mit bis zu 16 Wohneinheiten (die NÖN berichtete) –, werden dort auch zwei Parkplätze gestrichen. „Dafür werden der Kurvenbereich verbreitert und die Einsicht bei der Einfahrt Sandweg in den Kurvenbereich um ein Vielfaches verbessert“, weiß Thomas Lichtenschopf.

Insgesamt nimmt die Stadtgemeinde neben der Kostenbeteiligung bei der Fahrbahnsanierung weitere rund 100.000 Euro (ohne Grundstückskaufpreis) für all diese Verbesserungen der Verkehrssicherheit in die Hand. Die Arbeiten selbst führt die Straßenmeisterei Scheibbs durch.