Wieselburg

Erstellt am 18. Oktober 2018, 03:45

von Christian Eplinger

Wieselburger Know-how eroberte Genf. Mit Ester Mirwald stellte der Marketing Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt die einzige österreichische Studentin der internationalen CERN-Summer School.

Ester Mirwald (2. von links) erläutert accent Geschäftsführer Michael Moll, Landesrätin Petra Bohuslav, Astin Malschinger und Josef Farthofer von der Fachhochschule Wieselburg ihr Projekt.  |  NLK/Pfeiffer

Das CERN-Forschungszentrum in Genf veranstaltet seit einigen Jahren im Sommer eine exklusive fünfwöchige Summer School für gründungswillige Studenten mit Technologiefokus, das „CERN Entrepreneurship Student-Programm“ (CESP).

An diesem CESP-Programm dürfen nur zehn ausgewählte Studierende aus der ganzen Welt teilnehmen. Die 25-jährige Esther Mirwald, gebürtige Oberösterreicherin und bis Sommer dieses Jahres Studentin der Fachhochschule Wiener Neustadt am Campus Wieselburg und auch in Wieselburg wohnhaft, war die einzige Teilnehmerin aus dem deutschsprachigen Raum.

Die anderen Teilnehmer kamen aus Italien, Griechenland, Polen, Schweden, Norwegen, Indien, Südafrika und der Türkei. Ziel war die Erarbeitung eines Businesskonzeptes für ausgewählte Technologien des CERNs. Das Projekt von Ester Mirwald bewegte sich im Hochleistungslaserbereich.

„Es waren spannende fünf Wochen, aber auch harte Arbeit.“Ester Mirwald

„Wir sind stolz auf Esther Mirwald, dass sie an diesem exklusiven Programm teilnehmen durfte. Diese Teilnahme wurde durch die enge Kooperation unseres Gründerzentrums für Hochtechnologie-Start-ups accent mit dem CERN ermöglicht und beweist die fundierte Ausbildung an unseren Fachhochschulen“, erklärt Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Alle Teilnehmer verband der interdisziplinäre Hintergrund. Dies war bei Esther Mirwald einerseits durch das Studium Regenerative Energiesysteme und technisches Energiemanagement am Marketing Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt und andererseits durch das Studium Strategy, Innovation and Management Control an der Wirtschaftsuniversität gegeben.

„Diese Kombination ermöglichte es mir, die Grundlagen der Technologien, welche am CERN entwickelt werden, zu verstehen und ihr Marktpotenzial zu analysieren“, erläutert Esther Mirwald. „So bekamen wir in den fünf Wochen in Genf einen guten Einblick in die Welt der ‚High-Tech-Ventures‘, lernten viel voneinander und von den Experten des CERN.

Mein persönliches Highlight waren der Besuch der Antimatter-Factory am CERN Campus und die abschließende Präsentation unserer Startup-Idee nach fünf Wochen spannender, aber auch harter Arbeit“, schildert Mirwald, die im September wieder nach Genf übersiedelt ist, um ein weiteres Studium zu starten.