Start für das Wieselburger Impfzentrum. Am Donnerstag soll Impfzentrum in der Europahalle Wieselburg den Betrieb aufnehmen. Am ersten Tag sind 50 Impfungen pro Stunde geplant. Noch zu wenig Impfstoff.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 21. April 2021 (05:09)
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Am Donnerstag, 22. April, sollen in dem vom Land betriebenen Impfzentrum in Wieselburg die ersten Impfungen über die Bühne gehen. Das Impfzentrum für den Bezirk Scheibbs ist in der Europahalle untergebracht. Geimpft wird von 14 bis maximal 20 Uhr. „Unser Ziel sind 50 Impfungen pro Stunde“, erklärt Sonja Kellner, Pressesprecherin des Roten Kreuzes Niederösterreich.

Das Rote Kreuz wird in Zusammenarbeit mit Ärzten die 20 Impfzentren in Niederösterreich betreuen. „Das weitere Hochfahren dieses Impfzentrums hängt vor allem von der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab. Aktuell haben wir nur den 22. April eingetaktet. Weitere Termine werden folgen. Wesentlich ist, dass Personen nicht einfach ohne Termin hinkommen, denn geimpft wird ausschließlich aufgrund der Anmeldung – und die verbliebenen Impfstoffe werden laut Warteliste verimpft. Für beides muss man sich unter www.impfung.at anmelden“, erklärt Kellner.

Ziel von Notruf NÖ, das die 20 Impfzentren koordiniert, ist, dass im Vollausbau (vermutlich im Mai) in Wieselburg sieben Tage die Woche an zwei Impflinien geimpft wird (Montag bis Freitag jeweils 14 bis 20 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 8 bis 18 Uhr).

„Im Vollausbau sollen in Wieselburg bis zu 60 Impflinge pro Stunde geimpft werden können. Insgesamt sieben Personen werden sich je Impflinie um eine rasche Abwicklung kümmern. Mehrere Ärzte und diplomierte Pflegepersonen kümmern sich um Aufklärungsgespräch und Impfung selbst, Sanitäter unterstützen und übernehmen die Überwachung nach dem Stich sowie bis zu drei Verwaltungshelfer stehen je Linie zur Verfügung“, erklärt Stefan Spielbichler von Notruf NÖ.