Wolfpassinger unterstützt mit Fotostudio NGO-Projekt. Daniel Schalhas unterstützt mit seinem Fotostudio inShot NGO-Projekt „DirtWater“. Ausstellungen und Bildbände geplant.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 04. April 2019 (03:40)
inShot.at
Der Wolfpassinger Daniel Schalhas (rechts) unterstützt mit seinem Fotostudio inShot das NGO-Projekt „DirtWater“ von Lars Wesener (links). Im Bild im neu eröffneten „Café DirtWater“ in der Kandlgasse im siebenten Wiener Gemeindebezirk.

Der Wolfpassinger Daniel Schalhas und sein Team des in Amstetten ansässigen Fotostudios inShot.at sind bereits mehrfach preisgekrönt. Stolz sind sie vor allem auf ihre nationalen und internationalen Hochzeits-Awards.

Doch Daniel Schalhas weiß, dass es nicht nur die schöne heile Welt gibt. Schon seit vielen Jahren engagiert sich der 28-Jährige für soziale Projekte. Bei einem Hochzeitsshooting ist ihm Lars Wesener über den Weg gelaufen.

„Wir haben uns zufällig getroffen, miteinander gequatscht und sofort eine Wellenlänge gefunden. Dann hat er mir von seinem NGO-Projekt namens DirtWater erzählt und ich wusste, das will ich unterstützen“, schildert Schalhas.

„An schmutzigem Wasser zu verenden ist nicht schön. Für pure Romantik ist es zu spät auf diesem Planeten.“Lars Wesener

Seine Kompagnons musste er nicht lange überzeugen. Schon war der Beschluss da, „DirtWater“ beim Medienauftritt zu unterstützen und mit inShot mitzutragen.

Doch was steckt eigentlich hinter „DirtWater“? „DirtWater“ ist eine NGO, die konkrete Projekte für Wasseraufbereitung in Ländern wie Kambodscha unterstützt. Die finanziellen Mittel fließen in neue Brunnen, die Erfassung von Quellen, das Aufstellen von Regenwasserzisternen oder die Installation von Wasseraufbereitungsanlagen.

Um zu den finanziellen Mitteln zu kommen, brüht Lars Wesener seit 22. März im „Café Dirt Water“ in der Kandlgasse im 7. Wiener Gemeindebezirk Kaffee auf. Dort kommen ausschließlich frische, saisonale, regionale Bio-Lebensmittel von Landwirten oder vertrauenswürdigen Produzenten in der Nähe auf den Tisch. Der ganze Gewinn fließt in die Hilfsprojekte. Gleichzeitig soll das Café Treffpunkt Gleichgesinnter sein. „DirtWater soll zu einem sozio-kulturellen Zentrum werden, eine Plattform mit Workshops, Seminare oder Diskussionen“, schildert Lars Wesener.

Er will Initiator sein, dass die Leute aufstehen und etwas tun – gegen Ungerechtigkeiten, gegen Systeme, die nur Priviligierten dienen und gegen Konzerne, die sich auf Kosten anderer bereichern und gleichzeitig jenen deren Lebensgrundlage entziehen.

„Genau dabei wollen wir von inShot ihm helfen“, schildert Daniel Schalhas. So sind Fototouren nach Kambodscha zu den Hilfsprojekten, Ausstellungen und Bildbände geplant, die wiederum Gelder für den Verein einspielen sollen. „Wir wollen dabei aber nicht nur die schönen Seiten zeigen, sondern auch die Probleme. Bilder, die wachrütteln und die Leute zum Nachdenken bringen“, sagt Schalhas. Oder wie es Lars Wesener ausdrückt: „An schmutzigem Wasser zu verenden ist nicht schön. Für pure Romantik ist es zu spät auf diesem Planeten.“

www.dirtwater.at