Hohe Auszeichnung für Intendant Theodor Kanitzer. Das Chopin-Festival in der Kartause Gaming wartete mit einer internationalen Besetzung und einer Auszeichnung auf.

Von Claudia Christ. Erstellt am 20. August 2019 (13:07)

Alles Chopin hieß es vergangenes Wochenende in der Kartause Gaming. Das 35. Chopin-Festival wartete in bekannter Manier auch heuer mit einer internationalen Besetzung auf. Solisten und Ensembles aus Österreich, Polen, Ungarn und den Niederlanden standen von Freitag bis Sonntag bei der einzigen heimischen Festveranstaltung, die dem 1849 verstorbenen Komponisten gewidmet ist, auf der Bühne.

Bereits das Eröffnungskonzert am Freitag in der Kartausenkirche bot sich den Besuchern einen wahren Ohrenschmaus. Höhepunkt der Eröffnung war die Verleihung der Verdienstmedaille der Republik Polen durch die Polnische Botschafterin Jolanta Kozlowska an Professor Theodor Kanitzer.

Torte überreicht

Im Anschluss fand in der Kartausenkirche das Konzert des Orchesters der Schlesischen Philharmonie Zabrze mit dem vielfach ausgezeichneten Chor „Resonans con tutti“ und Solistinnen statt. „So viele Künstler hatten wir zuvor noch nie auf der Bühne“, zeigte sich der Intendant Kanitzer stolz. Beim anschließenden Empfang im Prälatensaal überreichte das Kartausenteam eine Torte zum 35. Chopin-Jubiläum an den frischgebackenen Ordensträger.

Tags darauf stand beim sogenannten Nocturno – einem Konzert bei Kerzenlicht in der ehemaligen Barockbibliothek das 170. Todesjahr Chopins im Fokus. Das Orchester der Philharmonie brachte gemeinsam mit dem Chor „Resonans con tutti“ Mozarts Requiem in der Kartausenkirche zur Aufführung.

Am Sonntag erfolgte nach einem neuerlichen Konzertreigen in der Kartause ein Schauplatzwechsel auf die Lunzer Seebühne. Dort sorgte unter anderem der Geiger Sandor Javorkai und sein Ensemble für einen fulminanten Ausklang des diesjährigen Chopin-Festivals.