Tourismus: „Pfeil zeigt nach oben“. Tourismusobmann Hans Mayr bei Vollversammlung bestätigt.

Von Claudia Christ. Erstellt am 23. März 2019 (05:24)
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Der neu gewählte Vorstand mit Hans Mayr, Angelika Grasberger, Astrid Esletzbichler, Josef Schachner, Heike Schlögelhofer, Barbara Eigner, Annemarie Daurer und Dominik Daurer mit Bürgermeister Martin Ploderer.

Bei der 15. Vollversammlung des Tourismusvereines Lunz, der zehnten von Obmann Hans Mayr, wurde dieser einstimmig wiedergewählt. „Es wird das letzte Jahr für mich sein, danach überlasse ich das Feld der Jugend“, betonte er. Erste Schritte in dieser Übergangsphase wurden mit Dominik Daurer als Obmann-Stellvertreter hier bereits gesetzt. Dem Rückblick auf die Rekordsaison des vergangenen Jahres mit 42.692 Nächtigungen, einem Plus von 2.230 gegenüber 2017, und zahlreichen Events lauschten auch die Ehrengäste Andreas Purt, Geschäftsführer des Mostvierteltourismus, Stefan Hackl von der NÖ Eisenstraße sowie der neue Geschäftsführer der Ybbstaler Alpen Herbert Zebenholzer.

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Barbara Eigner und Hans Mayr bedankten sich bei der Schriftführerin und langjährigen Mitarbeiterin des Tourismusbüros, Birgit Hager, für 14 Jahre Engagement.

Purt informierte über die den aktuellen Stand bei der Installierung der neuen Tourismus-Anlaufstellen in den acht Ybbstaler Alpen-Mitgliedergemeinden: „Derzeit haben wir insgesamt sechs Mitarbeiter eingestellt. Bettina Helme ist seit ersten März im Tourismusbüro in Lunz tätig.“ Nun gilt es vorrangig, eine einheitliche Infrastruktur zu schaffen. Purt ergänzte: „Wir haben dafür ein Budget von 600.000 Euro, die Hälfte fließt in Personalkosten, der Rest wird in Projekte investiert.“ Eines davon ist das Online-Buchungssystem, das mit Unterstützung des Unternehmens OBS in Ostbayern für die Mitgliederbetriebe eine wesentliche Erleichterung bei der Gästegewinnung darstellen soll.

Mit dem Haus der Wildnis, dem Ybbstalradweg, dem geplanten Regionalprojekt „Schienengebundene Angebote im Ybbstal“ und dem Luchstrail stehen die Zeichen für den Tourismus besonders gut. „Der Pfeil zeigt nach oben“, demonstrierte Stefan Hackl die Aussichten mit einer Handbewegung anschaulich.