Herrenalm: Sommerferien für 170 Rinder. Ein besonders attraktives Ziel wählte sich diesmal der Ortsbauernrat, bzw. die Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen von Gresten für den Juli-Almwandertag 2019 aus – nämlich die „Herrenalm“. Diese gehörte einst die Karthäusern von Gaming, später Baron Rothschild und nun Thomas Prinzhorn.  

Von Hans Karner. Erstellt am 21. August 2019 (14:44)

Zunächst trafen mehr als sechzig Almwanderer mit Sack und Pack in Gresten am Bahnhofparkplatz, wo sie von Bauernbundobmann Rudolf Plank und Gemeindebäuerin Elisabeth Görlitzer empfangen wurden. Mit Privatautos ging es über Gaming, Langau und bis zur sogenannten „Haltergarage“.

Schwer bepackt marschierten sie eine gute Stunde lang bis zur 1327 m hoch gelegenen Almhütte. Dort hießen die sachkundigen und umsichtigen Halterleute Elisabeth und Franz Pöchacker ihre „Landsleute“ aus Gresten herzlichst willkommen. Heuer verbringen auf einer Weidefläche von 165 Hektar etwa 170 Stück Rinder von 17 Almbauern ihre „Sommerferien“.

Zu den Höhepunkten dieses Tages gehörte der Fußmarsch zum „Leonhardi-Kreuz“, wo Almobmann Leopold Pöchacker der Wandergruppe die einzigartige „Herrenalm“ vorstellte, bevor bei der Hütte der „Almtag 2019“ gesellig ausklang.