Die Schlammflut im Griff. Um die Steinbachsiedlung vor Hangrutschung und Schlammmasse zu schützen, wurde der Hang mit Tiefendrainage abgesichert. Die Kosten belauefn sich auf 70.000 Euro.

Von Anna Faltner. Erstellt am 12. April 2019 (05:57)
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Vor einigen Jahren kam eine Schlammmasse bis zur Steinbachsiedlung hinunter. In Zukunft kann das nicht mehr passieren.

Einmal ist es schon passiert. Durch eine Hangrutschung kam eine Schlammmasse bis zur Steinbachsiedlung hinunter. Um dieser Gefahr zukünftig vorzubeugen, sicherte die Firma Fallmann den Hang in den letzten Wochen ab.

„Wir wurden auf der Gemeinde mehrmals darauf angesprochen. Die Leute aus der Siedlung hatten Angst, dass es bei starkem Niederschlag doch irgendwann zur Katastrophe kommen könnte“, erzählt VP-Bürgermeister Leopold Latschbacher. Damit das Wasser keinen Schaden mehr verursachen kann, wurde eine Wasserleitung installiert, die das Wasser direkt in den Steinbach ableitet.

„Wir haben gestoppt. Pro Minute fließen fünf Liter Wasser“, berichtet Geschäftsführer Gerald Fallmann. Bis zu fünf Meter tief wurde gegraben und eine Tiefendrainage angelegt. Dadurch sollte das Grundwasser keine Probleme mehr machen. Im Zuge der Bauarbeiten wurden in Summe 1.000 m² Schotter verbaut. „Zur zusätzlichen Absicherung werden jetzt noch Weiden gesetzt. Dann sollte das Projekt abgeschlossen sein“, informiert Latschbacher.

Frühjahr: Landgemeinde investiert in Straßenbau

Die Gemeinde investiert 70.000 Euro in das Projekt. Sobald die Bagger abfahren, starten die Bauarbeiten an der Zufahrtstraße zur Steinbachsiedlung. Ein Teilstück wurde zwar vor knapp drei Jahren schon saniert, jetzt wird der Rest der Straße erneuert. „Die Baubegehung ist noch ausständig, daher gibt es noch keine Kostenschätzung“, sagt der Ortschef.

Ebenfalls generalsaniert wird der Güterweg Goganz (gemeinsam mit der Marktgemeinde Gresten). Wasserführung und Unterbau werden erneuert und anschließend asphaltiert. Bis zum Sommer sollten die Arbeiten abgeschlossen sein. Kostenpunkt: 270.000 Euro.