NMS braucht mehr Platz. Nach Raumbedarf-Erhebung ist ein Zubau der Neuen Mittelschule Gresten geplant. Auch die Musikschüler sollen in neue Räumlichkeiten übersiedeln.

Von Claudia Christ. Erstellt am 24. Juli 2018 (05:00)
Die Neue Mittelschule in Gresten soll einen Zubau erhalten.
Jutta Streimelweger

Platzmangel bescheinigte eine Kommission des Landes NÖ der Neuen Mittelschule in Gresten. Zusätzlich wird laut Bedarf eine Fläche von 155 Quadratmetern für einen Klassen-, einen Lehrmittel- und einen Mehrzweckraum benötigt.

Aufgrund der zu erwartenden Schülerzahlen ist im Schuljahr 2019/2020 auch mit einer zusätzlichen zehnten Klasse zu rechnen. „Außerdem gibt es in dem Gebäude keinen Flutweg“, erläutert Erich Buxhofer, Vizebürgermeister von Gesten-Land die Umstände.

Nach einem Beschluss im Schulausschuss der Gemeinden Gresten, Gresten-Land und Reinsberg wurde nun der Ausbau der Schule fixiert. Planer werden in den kommenden Monaten ein Konzept für einen Zubau der Schule ausarbeiten. Grestens SP-Bürgermeister Wolfgang Fahrnberger erklärt: Diese Räume könnten dann auch von den Schülern des Musikzweiges genützt werden“.

Musikunterricht in neuen Räumen

Platzmangel herrscht auch in der Musikschule. Derzeit werden die 120 Schüler in drei Räumen der Volksschule unterrichtet. „Der Bedarf verlangt aber eine Fläche von 295 Quadratmeter für vier Unterrichtsräume, einen Schlagwerk- und Abstellraum sowie Platz für den Ensembleunterricht und das Archiv“, erklärt Buxhofer.

Ob der benötigte Platz durch einen Zubau an die Mittelschule oder in Form eines freistehenden Gebäudes geschaffen wird, ist noch unklar. Jetzt sind erst einmal die Planer am Werk. Grobe Kostenschätzung des gesamten Schulprojektes: rund 1,5 Millionen Euro. Bis zum Jahresende soll ein vorzeigbares Konzept ausgearbeitet werden.