Steger-Most war der Beste. Bei der diesjährigen Mostkost der Landjugend beim Karl-Wirt konnte Mathias Aigner mit seinem Most überzeugen.

Von Hans Karner. Erstellt am 11. April 2019 (05:31)
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Im Bild (sitzend, von links): Bauernbundobmann Rudolf Plank, Sieger Mathias Aigner, Josef Rechberger (Platz zwei und drei), Bürgermeister Harald Gnadenberger, (stehend) Sandra Grabner, Markus Lindebner, Andreas Lechner, Nadine Dettenbeck, Karl Pöchhacker und Alexandra Hirtl.

Der Zufall wollte es, dass die Landjugend von Gresten zur Sprengelmostkost erstmals zum Karl-Wirt in Unterhörhag einlud. Dieses Anwesen gehörte nach 1859 nämlich dem Obstbaupionier Wilhelm Albert Schleicher, dem damaligen Bürgermeister von Unteramt. In seinem gedruckten Werk „Der Rosenhof“ beschreibt er, wie er 200 Stück edle Obstbäume von einer Wiener Baumschule ankaufte, pflanzte und zweckmäßig ihre Kronen schnitt.

Er organisierte ab 1880 Sortenbestimmungen und Mostkosten. Nach 160 Jahren kehrte nun die LJ-Mostkost 2019 zurück in die Wiege des Mostviertels und kürte nach einem erprobten Modus die besten Moste. Insgesamt wurden zu dieser Verkostung 14 verschiedene Kostproben mitgebracht. Schlussendlich erreichte der edle Tropfen des Hauses „Steg in der Suttengresten“ von Mathias Aigner die höchste Anzahl an Punkten, vor zwei verschiedenen Mosten von Josef Rechberger jun. des Hauses „Fischhub“.