Autohaus Pruckner schließt Stammhaus in Randegg. Es war 1959, als die Brüder Alois und Augustin Pruckner eine Autowerkstätte in Randegg eröffneten. Ende April, fast genau 60 Jahre später, wird dieser Standort der Brüder Pruckner GmbH geschlossen.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 14. März 2019 (21:28)
Christian Eplinger
Das Autohaus Pruckner in Randegg schließt mit Ende April seine Pforten. Die Brüder Pruckner GmbH konzentriert ihre Mittel künftig auf die Standorte Wieselburg und Scheibbs. Am letzten April-Wochenende gibt es zum Abschluss in Randegg noch den traditionellen Frühschoppen.

„Schwerzen Herzens, weil sich die Familie immer noch als Randegger fühlt. Aber es ist eine alternativlose Entscheidung, wenn man das Unternehmen zielgerichtet in die Zukunft führen will“, sagt Geschäftsführer Harald Pruckner.

Der Wandel in der Automobilbranche, die immer stärker werdende Digitalisierung auch im Servicebereich und der vorgezeichnete Weg hin zu mehr Elektromobilität hätten diesen Schritt unabdingbar gemacht. „Wir konzentrieren uns auf die Standorte Scheibbs und Wieselburg und werden dort investieren, um für die künftigen Herausforderungen noch besser aufgestellt zu sein und unseren Kunden perfektes Service bieten können“, betont der zweite Geschäftsführer Fritz Hinterberger. Den Randegger Kunden stellt das Autohaus Pruckner ab Mai bei allfälligen Service- oder Reparaturarbeiten ein kostenloses Hol- und Bringservice zu den Betrieben in Scheibbs und Wieselburg und bei Bedarf auch einen Ersatzwagen zur Vergügung. Die Randegger Mitarbeiter werden von den Standorten in Scheibbs und Wieselburg übernommen.


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