Geladene Gäste blieben aus. Über die fehlende Präsenz bei Brückenbesichtigung.

Von Claudia Christ. Erstellt am 13. August 2019 (05:00)

100 Mitarbeiter, 17 Brücken 940.000 Kubikmeter Dammschüttung und 80 Millionen Euro – das sind nur einige Eckdaten der größten Baustelle im Bezirk, der Umfahrung Wieselburg.

Vergangene Woche konnte mit der letzten Betonfüllung ein wichtiger Abschnitt, das Tragwerk der längsten Brücke, ein bedeutendes Teilstück abgeschlossen werden. Ein Freudentag für die hart arbeitenden Männer am Bau. Und so wurden Bauverantwortliche, Landespolitiker, Gemeindevertreter und die Presse eingeladen, um bei der letzten Betonfüllung mit dabei zu sein.

Zugegeben, die Einladung flatterte etwas kurzfristig, einen Tag zuvor, ins Haus. Dass jedoch von den vier geladenen Gemeinden – Bergland, Petzenkirchen, Wieselburg und Wieselburg-Land – nur Bergland eine Vertreterin schickte, war etwas verwunderlich. Urlaubszeit, politische Befindlichkeiten oder das Mail einfach übersehen? Die hart arbeitenden Männer vom Bau hätten sich auf jeden Fall mehr Präsenz verdient.