Wird neue Wege brauchen. Christian Eplinger über große Fußstapfen und den Wunschnachfolger.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 05. März 2019 (05:37)

Es gibt kaum ein Projekt in der jüngeren Vergangenheit von Wieselburg, bei dem nicht in irgendeiner Art und Weise Günther Leichtfried seine Handschrift hinterlassen hat. Fast 22 Jahre lang prägte er die Entwicklung der Stadt. Nicht im Alleingang, aber doch bestimmend an vorderster Front. Oft verbunden mit Rückschlägen und langen (Um-)Wegen (Umfahrung, Hotel) oder mit Widerstand (City Center), aber immer im engen Zusammenspiel mit der Wirtschaft (Messe, Hotel, Betriebsentwicklungen, Wohnbauten), Vereinen und den Bildungseinrichtungen.

Leichtfried hinterlässt seinem designierten (Wunsch-)Nachfolger Sepp Leitner große Fußstapfen. Selbst wenn dieser vom Körperbau her größer ist als Leichtfried, den Fehler, genau in diesen weiterzumarschieren, darf und wird er nicht machen. Günther Leichtfried kann ein Vorbild sein. Dennoch muss sich Sepp Leitner seine eigenen Wege suchen, sonst wird er immer und überall mit Günther Leichtfried verglichen werden.