„Steinakirchen gibt nicht auf“. Armin Grasberger über die schrillenden Alarmglocken in Steinakirchen.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 16. April 2019 (01:00)

Die letzten Jahre waren gewiss nicht einfach für Sympathisanten, Funktionäre und Spieler der Union Steinakirchen. Die Erlauftaler hatten immer wieder zu raufen, um in der 1. Klasse West zu bleiben. Das ist ihnen schlussendlich auch stets gelungen. Zwar schrammten sie dabei teilweise nur hauchdünn am Worst Case vorbei, aber: Sie sind drinnen geblieben.

Man sollte also meinen, dass sich dieser immer wiederkehrende Kampf in die DNA des Vereins eingefräst hat. Dass jeder Kicker weiß, worum es im Kampf gegen den Abstieg geht, welche Tugenden gefragt sind, was getan werden muss. Die jüngsten Leistungen lassen daran aber Zweifel aufkommen.

Schon in der Vorwoche hatte Sektionsleiter Robert Erber gemutmaßt, dass einige Kicker den Ernst der Lage noch nicht verinnerlicht haben. Eine Woche später musste Spielertrainer Daniel Lehner nach dem 0:6 gegen Tabellenführer Wallsee mangelhaftes Zweikampfverhalten bekritteln.

Der Coach weiß aus Erfahrung: „Steinakirchen gibt nicht auf.“ Er war dabei, als es brenzlig wurde. Er weiß, was nötig ist, um den Fight gegen den Gang in die 2. Klasse erfolgreich gestalten zu können. Für die Union bleibt zu hoffen, dass er seiner jungen Truppe dieses Wissen und dieses Gefühl vermitteln kann.