Randegger Hotspots gehen bald „online“. Egal ob Schule, Freibad oder Sportplatz – an vielen Orten in der Gemeinde kann man ab Sommer kostenlos Internetsurfen.

Von Anna Faltner. Erstellt am 06. April 2019 (04:30)
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Ein schneller Mausklick war gefragt, als sich Gemeinden europaweit für die „WiFi4EU-Förderung“ anmelden konnten. Die Gemeinde Randegg hat das geschafft und sichert sich damit für die nächsten drei Jahre frei zugängliches Wlan an den frequentiertesten Standorten im Gemeindegebiet.

„Wir sind wirklich stolz darauf, dass wir unter den Schnellsten waren“, strahlt VP-Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger. Mit der Förderung sollen europaweit an öffentlichen Orten Wlan-Hotspots errichtet werden, die für die Bürger kostenlos zugänglich sind. Bis 2019 werden insgesamt 120 Millionen Euro in vier Ausschreibungsrunden in einem Online-Verfahren nach dem „First-Come-First-Served-Prinzip“ in den Ausbau der lokalen Infrastruktur fließen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Investitionszuschuss der Europäischen Union von 15.000 Euro angenommen.

Mit Glasfaser geht auch Wlan in Betrieb

Wo diese Hotspots sein werden, steht bereits fest: Schule, Gemeindeamt, die beiden Feuerwehrhäuser, Freibad, Meierhof, Sportplatz und Musikerheim werden mit gratis Wlan ausgestattet. Und das schon bald. „Sobald wir unser Glasfaser-Internet in Betrieb nehmen, soll auch das Wlan installiert werden“, verkündet Fuchsluger. Das soll noch im Frühjahr passieren. Bis Sommer sollten die Randegger Hotspots also mit kostenlosem Wlan versorgt sein.

Fortschritte macht auch das Projekt Breitbandausbau. „Im Ortsteil Randegg sind wir mit der Leerverrohrung so gut wie fertig. Schliefau und Perwarth stehen jetzt am Plan“, informiert die Ortschefin. Die Bewohner werden in den nächsten Wochen verständigt und darüber informiert, wann sie aktiv an das neue Netz angeschlossen werden.