„Graue“ Töpperbrücke: Analyse soll für Klarheit sorgen. Probeanalyse soll Aufschluss über „graue“ Töpperbrücke bringen. Restaurateurin und Steinmetz weisen die Schuld von sich.

Von Claudia Christ. Erstellt am 12. Oktober 2019 (04:52)
Gemeinde
Welche Ursache der weiße Schleier auf den Figuren und dem Geländer der Töpperbrücke hat, soll eine Probeanalyse klären.

Vertreter des Bundesdenkmalamtes, der Gemeinde sowie die Restaurateurin und Firmenvertreter trafen sich am vergangenen Mittwoch auf der Töpperbrücke. Grund der Begehung waren die ergrauten Statuen der erst kürzlich renovierten Brücke.

Die NÖN berichtete bereits. Die Statuen, ursprünglich Schwarz-Gold, sind mit einem weißen Schleier bedeckt, der sich stellenweise auch abwischen lässt. „Deshalb bin ich sicher, dass der Fehler nicht bei mir gelegen ist“, sagt Restaurateurin Elisabeth Krebs gegenüber der NÖN. Sie ist seit 30 Jahren im Geschäft: „An der Farbe kann es definitiv nicht liegen, die ist von extrem hoher Qualität und ich habe sie schon x-mal verwendet“, weist Krebs jegliche die Schuld von sich.

Keine Fehler seinerseits sieht auch Steinmetz Richard Ehrlich, der nach der Fertigstellung unterhalb der Brücke Fertigungsarbeiten durchgeführt hat. „Ich bin mir zu 99 Prozent sicher, dass die Schmutzablagerungen auf den Statuen und dem Brückengeländer nicht aufgrund unserer Arbeiten entstanden sind“, sagt der Firmenchef.

Jetzt liegt es an den Experten im Labor, die anhand der entnommenen Probeanalyse Klarheit in die Sache bringen sollen. „Mit einem Ergebnis ist in rund drei Wochen zu rechnen“, sagt VP-Bürgermeister Josef Schachner. Fakt ist jedoch schon jetzt, der Schaden und der Aufwand, die Figuren wieder zu „entgrauen“, werden groß sein.