Viele Pläne für Pfarr- und Gemeinde-Zentrum. Grundsatzbeschluss für erneuertes Pfarr- und Gemeinde-Zentrum wurde gefällt. Nach der Sanierung könnten dort auch die Kleinkindergruppe und ein Jugendtreff einziehen.

Von Claudia Christ. Erstellt am 22. Oktober 2019 (04:35)
Gemeinde
So könnte laut Plan das Pfarr- und Gemeindezentrum Lunz nach der Sanierung aussehen. Bis zur Realisierung des Projektes ist es aber noch ein langer Weg.

Das Pfarrzentrum in Lunz ist in die Jahre gekommen. Der Bau aus den 70er Jahren ist sanierungsbedürftig. Dieser Umstand soll sich jedoch ändern, zumindest wenn es nach den Plänen des Gemeinderates geht, dessen Mitglieder bei der Sitzung am Freitag den einstimmigen Grundsatzbeschluss für die Sanierung gefasst haben.

„Künftig könnte das Gebäude nicht nur für Veranstaltungen der Pfarre, sondern auch für die Kleinkindergruppe sowie für Vorträge, oder als Austragungsort von Seminaren vom Haus der Wildnis gegenüber genutzt werden können“, informiert VP-Bürgermeister Josef Schachner. Um das zu ermöglichen muss jedoch erstmal umgebaut werden. „Zuvor müssen wir aber noch einen Finanzierungsplan für das Projekt auf die Beine stellen“, sagt Schachner.

Wenn das gelingt, sind ein kleiner Zubau, die Erneuerung der Küche sowie des gesamten Sanitärbereiches geplant. Zudem soll eine Rampe das Gebäude barrierefrei machen. „Im Untergeschoss wäre auch Platz für einen Jugendtreff“, sagt Schachner. Ein Vorschlag, der während der Sitzung für Diskussionsstoff sorgte.

„Wenn hier ein Raum geschaffen wird, ok, aber generell wollen wir ein Jugendzentrum für alle Jugendlichen. Im besten Fall betreut durch einen Streetworker, und nicht durch einen kirchlichen Begleiter“, sagt SP-Ortsparteivorsitzender Andreas Danner. Eine Container-Lösung, wie vom Bürgermeister vorgeschlagen, kommt für Danner nicht in Frage.

Bedarfserhebung bei 14- bis 18-Jährigen

„Wo stellen wir den hin und wie sieht es mit dem WC und der Heizung im Winter aus?“ Da würde Danner die Variante Stiftungshaus (bei der St. Johannesbrücke) schon besser gefallen. „Das Gebäude, in dem nun die Volkshilfe untergebracht ist und das als Lagermöglichkeit für die Wellenklänge dient, ist jedoch aufgrund seiner Lage im Siedlungsgebiet nicht meine erste Option“, betont der Bürgermeister.

Schlussendlich einigte man sich auf eine Bedarfserhebung bei den 14- bis 18-Jährigen. Die soll nun klären, wie viele generell Interesse an einem Jugendtreffpunkt im Ort haben. „Die Ergebnisse der Umfrage sollten in einigen Wochen vorliegen, dann wollen wir rasch an der Umsetzung arbeiten“, macht Danner Druck.

Umfrage beendet

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