Gemeinde Oberndorf hat wieder einen Zahnarzt

Erstellt am 19. Januar 2022 | 04:33
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Martin Gassner, Zahnarzt Lukas Crepaz und Bürgermeister Walter Seiberl. Im zweiten Quartal wird der junge Zahnmediziner seine Ordination im Arzthaus in Oberndorf eröffnen.
Foto: Gemeinde
Seit der Pensionierung von Zahnarzt Reitprecht Ende August stand dessen Ordination leer. Jetzt zieht neuer Zahnmediziner ein.

Ein strahlendes Lächeln zeigen Bürgermeister Walter Seiberl und Martin Gassner beim Verkünden der frohen Botschaft: Die Gemeinde Oberndorf hat wieder einen Zahnarzt. Schon im zweiten Quartal dieses Jahres wird Zahnmediziner Lukas Crepaz in die frei stehende Ordination im Oberndorfer Arzthaus einziehen.

Mit Ende August 2021 war der Oberndorfer Zahnarzt Harald Reinprecht in Pension gegangen. „Die Kassenstelle war mehrmals ausgeschrieben. Einige Ärzte haben sich gemeldet, die Ordination besichtigt, sich auch interessiert gezeigt. Aber geworden ist es nie etwas“, schildert der Bürgermeister. Anders im Fall von Zahnarzt Lukas Crepaz. Ihm gefiel nicht nur die Ordination, sondern auch der ganze Ort.

„Oberndorf ist ein ganz besonderer Ort, der mich von Anfang an angesprochen hat“, bestätigt der Zahnmediziner. „Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, mit meiner Familie hierher zu ziehen und Oberndorf zu meinem Lebensmittelpunkt zu machen.“ Zunächst einmal werde er spätestens Anfang Mai mit seiner Ordination seine Zelte in Oberndorf aufschlagen.

Kinder-Termine mit Schwerpunkt Prophylaxe

Bis es so weit ist, müssen noch die Räume der alten Zahnarzt-Ordination adaptiert werden. „Ich bin zur Bauaufsicht derzeit ein- bis zweimal pro Woche in Oberndorf vor Ort“, sagt Crepaz. Vorläufig arbeite er noch als Wahlarzt in einer Gemeinschaftspraxis in Wien.

In seiner Ordination möchte er zunächst mit drei Stühlen beginnen, später soll ein vierter speziell für die Mundhygiene hinzukommen. Generell legt der junge Zahnarzt großen Wert auf Prophylaxe und will dabei schon mit den Kindern beginnen. „Es wird eigene Kinder-Sprechstunden geben, wo Kinder die richtige Mundhygiene lernen“, sagt Crepaz und ergänzt: „Für alle Kinder zwischen zehn und 18 gibt es einmal im Jahr eine Mundhygiene-Behandlung gratis.“

In seinem Leben, verrät er, stehen derzeit alle Zeichen auf Aufbruch. Denn auch privat tut sich bei dem jungen Vater einiges: Demnächst wird Baby Nummer zwei erwartet. „Da die Familie meiner Frau in St. Pölten daheim ist, wäre ein Umzug nach Oberndorf eine gute Option“, sagt der Mediziner.