Postamt: Schließung ist fix

Erstellt am 28. Dezember 2010 | 00:00
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UMSTRUKTURIERUNG / Purgstaller Gemeinderatsfraktionen überreichten Postvertretern Resolution gegen Postamts-Schließung. Hoffnungen auf Erhaltung jedoch gleich Null.

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Protest gegen Schließung des Purgstaller Postamts: Vizebürgermeister Dieter Bock, Bürgermeisterin Marianne Fallmann, SPÖ-Fraktionschef Wolfgang Loibl, Reinhard Judendorfer und Alois Mondschein vom Change Management der Post AG, Hermann Höhlmüller und Grünen-Klubobmann Christian Müller (v.l.).KATONA
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VON KARIN KATONA

PURGSTALL / Eine Resolution des Gemeinderats und 858 Unterschriften gegen die Schließung des Purgstaller Postamts überreichte eine Delegation der Gemeinderatsfraktionen, unter der Leitung von Bürgermeisterin Marianne Fallmann, Vertretern der Österreichischen Post AG.

Alois Mondschein und Reinhard Judendorfer vom Change Management der Post brachten keine erfreulichen Nachrichten. Die Entscheidung der Post, ihr Filialnetz von Eigen- auf Fremdbetrieb umzustellen, steht fest. Im Klartext: Findet sich in Purgstall kein Postpartner, kann die örtliche Postfiliale auch ersatzlos geschlossen werden. So weit soll es - laut Change Management-Leiter Mondschein - nicht kommen. Mehrere Purgstaller Betriebe hätten sich bereits als Postpartner beworben, auch Eurospar habe Interesse signalisiert.

Mondschein appellierte an die Gemeinde, die Post bei der Partnersuche zu unterstützen: „Der Partner bietet genau denselben Service wie die Postfiliale.“ Am 10. Jänner tagt noch - auf Eingabe des Gemeindebunds - die Regulierungsbehörde. Diese kann den Betrieb eines Postamts um ein Jahr verlängern, wenn dieses schwarze Zahlen schreibt oder die Post ihren „Versorgungsauftrag“ nicht erfüllen kann, weil sich im Umkreis von 10 Kilometern keine Post- oder Postpartner-Filiale befindet.