Neuer Krimi mit tödlicher Mehlspeis. Die gebürtige Scheibbser Lehrerin Beate Ferchländer präsentiert ihr drittes Buch „Sterbenstörtchen“.

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 25. April 2019 (07:05)
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Beate Ferchländer präsentierte ihren dritten Krimi „Sterbenstörtchen“.

Drei Schwestern, eine Mutter und jede Menge Männerleichen: Das sind die Zutaten des neuen Krimis der Poysdorfer Lehrerin Beate Ferchländer: Mit „Sterbenstörtchen“ ist ihr dritter dunkelschwarz-humoriger Krimi nach „Das Nussstrudelkomplott“ und „Das Zimtschneckenfiasko“ angerichtet.

„Es ist immer die Realität, die die besten Grundlagen für Geschichten liefert, die ich dann dank meiner Fantasie interpretieren und weiterentwickeln kann“, sagt Ferchländer im NÖN-Interview. Für „Sterbenstörtchen“ wurde sie von der „Schwarzen Witwe“ Elfriede Blauensteiner inspiriert, die einmal erzählt hatte, dass sie nach dem Krieg ins Weinviertel kam und Lebensmittel zusammengebettelt hatte. Die Spuren, die Blauensteiner dabei hinterlassen hat, erfand Ferchländer für ihr Buch dann kurzerhand: „Aber so, wie es sich durchaus abspielen hätte können“, lacht die gebürtige Scheibbserin. Und der schwarze Humor in den Büchern? „Ich bin Anglistin und liebe den trockenen, britischen Humor.“

Wird es einen vierten Krimi geben? „Zunächst einmal schreibe ich keine Serie in dem Sinn, dass es denselben Ermittler in jedem Roman gibt, weil mich die Ermittlung an sich nicht interessiert“, sagt die Autorin. Sie interessiert sich für die Mörder: „Laut Psychologie sind wir alle potenzielle Mörder, wenn es die Situation erfordert.“ Das Einzige, das ihre Krimis verbindet, sei die tödliche Mehlspeise.

Das liege daran, dass sie ein Wiedererkennungsmerkmal gebraucht habe: „Und nachdem im ersten Roman der Nussstrudel das Todesinstrument war, bin ich bei der Mehlspeise hängengeblieben.“

Aber natürlich habe sie schon einen Plot für Buch vier im Kopf: „Allerdings noch sehr rudimentär. Auch schwebt mir noch keine Mehlspeise vor, es könnte also sein, dass es zu einem Wechsel der Mordwaffe kommt“, sagt Ferchländer.