Drei Tage Musik und Partyfeeling beim Frequency 2019. Jugendliche aus dem Bezirk waren beim Musikfestival in St. Pölten mit dabei und schildern ihre Eindrücke.

Von Anita Schwaiger. Erstellt am 20. August 2019 (04:36)
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Nadine Fohringer und Viona Dallhamer aus Purgstall waren heuer zum ersten Mal beim FM4 Frequency Festival in St. Pölten dabei.

Drei Tage lang Party, Action und jede Menge Musik – das bot auch heuer wieder das FM4 Frequency Festival in St. Pölten. Stars und Acts wie Billie Eilish, Krautschädl, Twenty One Pilots, Anger und viele mehr sorgten auf den Stages für Stimmung. Seit April waren alle Festivalpässe ausverkauft, einige ergatterten sich jedoch Jugendliche vom Bezirk Scheibbs.

Auch Nadine Fohringer und Viona Dallhamer aus Purgstall/Erlauf waren heuer zum ersten Mal beim Frequency Festival im Greenpark dabei. „Es war extrem cool. Vor allem die Lichteffekte und die Bühnenshows waren der Wahnsinn“, schwärmt Dallhamer. Warum ist sie nach St. Pölten gefahren? „Es sind tolle Bands, wie Twenty One Pilot oder Sunrise Avenue aufgetreten, zudem wollten wir erleben, wie es so ist, bei einem Festival dabei zu sein.

Außerdem sind es wahrscheinlich unsere letzten Ferien, da wollten wir die Möglichkeit ausnutzen, noch keinen Urlaub aufopfern zu müssen“, erklären die Schülerinnen der BAfEP Amstetten, die im kommenden Schuljahr ihre Reifeprüfung ablegen werden. Gut vorbereitet waren die beiden Purgstallerinnen auf jeden Fall - neben Schlafsack, Campingsessel und Insektenspray war auch ein Schloss für ihr Campingzelt dabei. „Sicher ist sicher“,- lachen die beiden.

Obwohl das Festival erst am Donnerstag startete, machten sich Fohringer und Dallhamer bereits am Dienstag auf den Weg nach St. Pölten. „Wir wollten auf alle Fälle einen möglichst kurzen Weg vom Campingplatz zu den Stages haben“, betont Fohringer. Ihre frühe Anreise hat sich auf jeden Fall gelohnt - nur knappe zehn Minuten gingen die Mädels von ihrem Zelt zu den Stages. Es war zwar ihr erstes Festival, ihr letztes wird es jedoch mit Sicherheit nicht bleiben: „Die Reise war es auf jeden Fall Wert, wir werden sicher wieder kommen“, freuen sich die beiden Newcomers.

 „Es war extrem cool. Vor allem die Lichteffekte und die Bühnenshows waren der Wahnsinn.“ Viona Dallhamer aus Purgstall.

 Etwas mehr Festivalerfahrung hatte bereits der Wieselburger Hans-Julian Moser. Er konnte auch einen Festivalpass ergattern und war heuer bereits zum vierten Mal am Frequency in St. Pölten. „Ich war bereits auf einigen Festivals – darunter auch das ‚Let it roll‘ und das ‚Nova Rock‘. Vor allem macht mir dabei das gemeinsame Zeitverbringen und das Feiern mit meinen Freunden kombiniert mit tollen Musikacts Spaß. Man hat einfach ein paar Tage Zeit abzuschalten“, sagt der 19-Jährige.

Neben der guten Atmosphäre am Frequency ist für ihn die Location der Hauptgrund, warum er jedes Jahr nach St. Pölten fährt. „Das Gelände neben der Traisen ist optimal. Man findet dort an heißen Festivaltagen die perfekte Gelegenheit, sich abzukühlen“, erklärt Moser. Viele der Bands, die aufgetreten sind, hat er zwar bereits gehört, trotzdem fieberte er im Vorhinein einigen Auftritten entgegen. „Ich habe so gut wie jeden ‚Drum and Bass‘-Act, der heuer am Frequency aufgetreten ist, schon mindestens einmal zuvor live gehört. Mein Highlight unter den mir noch unbekannten Künstlern war Billie Eilish – die hatte ich vor dem heurigen Frequency noch nicht gesehen“, lacht der Wieselburger.

Auch die BORG-Absolventin Vanessa Sickinger aus Frankenfels kann sich als Festival-Profi bezeichnen. Sie war vergangene Woche bereits zum sechsten Mal am Frequency, obwohl ihr Zelt zwei Tage zuvor noch am Sziget-Festival in Budapest heimgekommen aufgebaut war. „Mir machen Festivals so sehr Spaß, weil man mit fremden Menschen, die den gleichen Musikgeschmack teilen, zusammenkommt und dadurch immer eine super Stimmung entsteht“, erklärt Sickinger.

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