Eisenstraße-Klausur: Wege ins Morgen

Die LEADER-Region Eisenstraße will noch lebenswerter werden. Aber wie, war Thema bei einem Treffen in Reinsberg.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 03:07
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Im Musium Reinsberg und online arbeiteten Vertreter aus den Eisenstraße-Gemeinden an Zukunftsbildern: Werner Roher, Sissi Selner, Toni Kofler, Barbara Hangel, Harald Riemer, Johann Wurzenberger, Rudi Winter, Katrin Teufel, Augustin Reichenvater, Jessica Richter, Karl Gerstl, Eisenstraße-Obmann Werner Krammer, Anton Krenn, Manuela Zebenholzer, Stefan Mandl, Hannes Hoffert-Hösl, Franz Raab, Franz Sonnleitner, Hans Gold, Christian Vogelauer, Franz Faschingleitner und Thomas Raidl.
Foto: www.eisenstrasse.info

Den Wirtschaftsraum mit dem Naturraum verbinden: Dieser Aufgabe möchte sich die LEADER-Region Eisenstraße NÖ in den nächsten Jahren widmen. Bei der Abschlussveranstaltung des Strategieprozesses „Wege ins Morgen – Eisenstraße 2030“ stellten die rund 50 Teilnehmer im Musium in Reinsberg dieses Miteinander von Natur und Wirtschaft in den Mittelpunkt. „Wir sind überzeugt, dass bis 2030 gerade ländliche Räume eine wichtige Rolle spielen werden, wenn es um die Bewältigung globaler Herausforderungen geht. Wir wollen hier Vorbild sein und die Lebensqualität in unserer Region weiter steigern“, fasste Eisenstraße-Obmann Werner Krammer zusammen.

In fünf Themenworkshops hatten rund 150 Personen in den vergangenen Monaten Ideen und Vorhaben für die neue Periode gewälzt. 15 Leitprojekte wurden bei der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert – darunter etwa die Einführung einer „fliegenden Innovationsberatung“, die Entwicklung digitaler Drehscheiben für regionale Produkte oder das Schaffen von „dritten Orten“ für die Kreativwirtschaft. Bis zum Frühling 2022 wird die neue Regionsstrategie zu Papier gebracht. Danach wird sich der Verein Eisenstraße NÖ wieder beim Bund als LEADER-Region bewerben.