World Skills 2019: Jagd nach Medaillen. Unter den 46 österreichischen Teilnehmern bei den Berufsweltmeisterschaften in Kazan ist auch Queiser-Drucktechniker.

Von Christian Eplinger und NÖN Redaktion. Erstellt am 26. August 2019 (11:00)
SkillsAustria/R.Laresser
Christof Babinger vertritt Österreich bei den Berufsweltmeisterschaften in Kazan.

22 Jahre ist Christof Babinger alt. 2016 absolvierte der Drucktechniker der Firma Queiser in Scheibbs seine Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg. In seinem Beruf geht er richtiggehend auf. „Nach einem Jahr Handelsakademie habe ich auf einen Lehrberuf umgesattelt. Es war die richtige Entscheidung. Denn mein Beruf gefällt mir sehr“, sagt der in Bergland wohnhafte Babinger, der seine Freizeit im Sommer am liebsten mit Freunden am Badesee oder am Sportplatz verbringt.

In der Firma Queiser arbeitet er als Drucktechniker überwiegend auf einer Zwei- und Fünf-Farben-Maschine und erstellt Werbematerial für Firmen.

Mit seinem dritten Platz bei den Berufsstaatsmeisterschaften „Austrian Skills“ qualifizierte er sich als einer von 46 österreichischen Teilnehmern für die Berufsweltmeisterschaften, die vom Donnerstag der Vorwoche bis diesen Dienstag am Expo-Gelände in Kazan über die Bühne gehen. „Alles oder nichts“, lautet für Babinger hier die Devise. Gemeinsam mit dem österreichischen Team – dem größten, das Österreich bislang zu Weltmeisterschaften entsendet hat – hat er ein großes Ziel: Das Ergebnis der Weltmeisterschaften 2017 zu toppen. Vor zwei Jahren wurden in Abu Dhabi elf Medaillen erobert: vier Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen.

„Eine Medaille wäre sensationell. Aber ich freue mich auch so auf die vielen neuen Kontakte“, sagte Babinger bei der offiziellen Verabschiedung durch WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz. Insgesamt rittern in Russland rund 1.400 Teilnehmer aus knapp 70 Ländern in 56 Bewerben um Medaillen.