Von der Patientin zur Buchautorin. Krankenhausaufenthalt war Inspiration für neues Buch von Diana-Elisabeth Schenkermayr.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:20)
Landesklinikum
Primarius Paul Magg und Christa Stöger (rechts) bedanken sich für die Buchvorstellung „Meine Reise in eine andere Welt“ der ehemaligen Patientin und Autorin Diana-Elisabeth Schenkermayr.

Notoperation – und ganz plötzlich war er da: der Moment der inneren Ruhe, des Friedens und der Stille. „Meine Reise in eine andere Welt“ lautet der Buchtitel von Diana-Elisabeth Schenkermayr, einer ehemaligen Patientin des Landesklinikums Scheibbs.

„Völlig unerwartet wurde ich auf eine besondere Reise geschickt. Es war eine Reise in eine Welt, deren Existenz viele Menschen in Frage stellen“, berichtet die ehemalige Patientin über den Anlass für ihr aktuelles Buch. Die 45-jährige Winklarnerin, die in Stift Ardagger eine „Wohlfühlräume“-Praxis für Lebens- und Sozialberatung betreibt, verarbeitete in diesem Buch ihre Erlebnisse, Begegnungen und Erkenntnisse und möchte damit andere Betroffene unterstützen, wieder Mut, Motivation und Kraft zu finden.

„Ehrlich gesagt, war es die schlimmste Zeit meines Lebens“, erzählt die Buchautorin. Doch mittlerweile ist sie überzeugt, dass sie genau diese Erfahrungen machen musste, um ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und dort anzukommen, wo sie heute ist – mitten im Leben.

Dass die Diplomierte Lebens- und Sozialberaterin ihr Buch auch im Landesklinikum vorstellt, ist kein Zufall. Die Mitarbeiter des Landesklinikums haben Diana-Elisabeth Schenkermayr auf ihrem Weg begleitet und unterstützt.

Der „persönliche“ Lebensretter

Primarius Paul Magg ist der persönliche Lebensretter von Diana-Elisabeth Schenkermayr und spielt daher eine wesentliche Rolle für die Entstehung des Buches. „Im Umgang mit Notfallsituationen sind wir geübt, aber dass wir für unsere Patienten ein Auslöser zum Bücher-Schreiben sind, hören wir nur sehr selten“, freut sich Paul Magg über die Entstehung des neuen Buches.

„Wir sind immer dankbar über Rückmeldung von unseren Patienten. Wir nehmen alle Anregungen ernst und sind bemüht, Verbesserungen abzuleiten. Wenn großes Lob rückgemeldet wird oder sogar ein Buch nach dem Aufenthalt im Klinikum entsteht, wirkt das natürlich besonders motivierend für unsere Mitarbeiter“, weiß LK-Qualitätsmanagerin Christa Stöger.