Amtsumbau nach hinten verschoben. St. Anton/Jessnitz blickt schwieriger Phase entgegen. 2019 brachte noch Überschuss.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 04. Juni 2020 (04:00)
Alles einstimmig. Bei der Gemeinderatssitzung am Freitag im St. Antoner Sitzungssaal – die Mandatare verzichteten zugunsten der Abstandsregeln dabei auf Tische – herrschte bei allen Tagesordnungspunkten Einstimmigkeit.
Christian Eplinger

Mit einem Überschuss von 44.000 Euro beendete die Gemeinde St. Anton das Jahr 2019, auch dank erheblicher Mehreinnahmen bei der Kommunalsteuer, die allesamt auf das Betriebsgebiet Neubruck zurückgehen. Auf dem Papier gab es dennoch im ordentlichen Haushalt einen Soll-Abgang.

„Wir haben aus buchhalterischen Gründen den Überschuss an Projekte im außerordentlichen Haushalt zugeführt, die 2020 noch weitergeführt werden, und den ordentlichen Haushalt ausgeglichen. Allerdings sind dann einige Rechnungen nachgekommen, die nachträglich verbucht werden mussten“, berichtete VP-Bürgermeisterin Waltraud Stöckl.

Für 2020 rechnet Stöckl mit Mindereinnahmen von rund 30 Prozent. „Wir werden daher einige geplante Projekte verschieben müssen – so etwa den Umbau des Gemeindeamtes. Den FF-Autoankauf und den Kindergartenneubau werden wir aber wie geplant umsetzen“, erklärt Waltraud Stöckl.