deckweiss-Gründer: „Standort hat uns überzeugt“. IT-Dienstleister deckweiss zieht in das frei werdende Büro von BBArch in der Feichsenstraße.

Von Karin Katona. Erstellt am 18. September 2020 (12:32)
Wirtschaftsbundobmann Dietmar Gindl und Bürgermeister Harald Riemer mit Daniel Aigner und dem Team seiner Firma deckweiss, die sich in Purgstall ansiedeln wird.
Gemeinde Purgstall

Einen „fliegenden Wechsel“ wird es Ende Oktober in der Feichsenstraße geben. Das Architektenbüro BBArch zieht in die Kirchenstraße, ein neuer Betrieb zieht ein: Der IT-Dienstleister deckweiss wurde 2017 von den IT-HTL Ybbs/Donau-Absolventen Daniel Aigner, Patrick Gillinger, Simon Hell und Valentin Jäch gegründet. Unter dem Motto „Jemand wird deine Branche auf den Kopf stellen, stellen wir sicher, dass du das bist“ begleiten sie ihre Kunden auf dem Weg in die digitale Transformation. Zu ihren Dienstleistungen zählen effektive digitale Strategien, modernste Webplattformen, plattformübergreifende Mobile Apps und zuverlässige Software-Schnittstellen. Eines ihrer bekanntesten Projekte, für das sie die Software entwickelten, ist jenes der Covidfighters.

Stets mit dem Menschen im Mittelpunkt – unter diesem Motto erstellt deckweiss nicht nur individuelle Lösungen für seine Kunden, auch die Lebensqualität der Mitarbeiter steht für Firmengründer Daniel Aigner in der Unternehmensphilosophie ganz weit oben. Ein Grund, warum der Bürostandort nun nach Purgstall verlegt wird. „Wir hatten alle zu unserem Büro in Amstetten eine Anfahrtszeit von vierzig Minuten bis zu einer Stunde“, schildert Aigner. „Während des Corona-Lockdowns haben wir begonnen, das zu hinterfragen. In unserem Job geht vieles via Homeoffice, aber wenn man ins Büro kommt, soll es so schön sein, dass man sich darauf freut.“

Begeistert war das deckweiss-Team nicht nur vom Büro selbst. „Die Lage, Infrastruktur, das Ortszentrum und die Gastronomie in Purgstall haben uns überzeugt“, sagt Daniel Aigner. „Und die Anfahrtszeiten haben sich halbiert, das heißt für uns alle mehr Freizeit und Lebensqualität.“ Aigner will ein Zeichen zur Dezentralisierung von Unternehmen setzen: „Die ländlichen Regionen können, wenn sie gute Infrastruktur bieten, attraktive Unternehmensstandorte sein.“